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Out 5, 2021
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VolleyballEntscheidung bei Damen und Herren? Walferdingen und Strassen fehlt noch ein Sieg zum Titel

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Am Samstag finden sowohl bei den Damen als auch bei den Herren die zweiten Finalspiele der diesjährigen Meisterschaftsfinals statt. Die Walferdinger Damen können nach ihrem Sieg gegen Mamer den Titel einfahren – genau wie die Strassener Männer, die das erste Spiel gegen Bartringen gewannen.

Im Best-of-three-Modus werden bekanntlich die Volleyball-Finals ausgetragen. Zwei Spiele muss man also gewinnen, um den Titel zu erringen. Momentan steht es noch 1:0 für Walferdingen (Damen) und Strassen (Herren). Sollte es nach Samstagabend 1:1 stehen, dann werden sich die Teams in einem Entscheidungsspiel um den Titel streiten.

Im Herrenfinale stehen sich die beiden Pokalfinalisten, Strassen und Bartringen, wieder gegenüber. Mit 3:1 konnte sich Strassen im ersten Spiel durchsetzen, doch nicht ohne etliche Mühen, hauptsächlich in den Sätzen zwei und drei. „In den beiden mittleren Sätzen haben sich die Spieler nicht immer an die Vorgaben gehalten und dies wäre fast ins Auge gegangen“, sagt Strassen-Coach Massimo Tarantini. „Hier werden wir in dieser Woche ansetzen, um dies wenigstens weitgehend zu beheben. Wir haben Bartringen in Satz zwei aufgebaut. Sie wurden richtig gut und wir bekamen zeitweise keinen Stich mehr. Wäre es uns nicht gelungen, den dritten Satz zu drehen, müssten wir vielleicht nun einem 0:1-Rückstand nachlaufen. Aber das Rückspiel wird sicher kein Zuckerschlecken. Bartringen wird zu Hause alles daransetzen, ein drittes Spiel zu erzwingen. Wir werden unserer Marschroute folgen, die heißt, aus einer starken Annahme unser Spiel zu gestalten. Aber die Spieler müssen diesmal wieder besser fokussiert bleiben, und dies über das ganze Spiel.“

Wie Bartringen-Coach Paul Dobre agieren wird, bleibt abzuwarten. Er muss zudem noch mit zwei angeschlagenen Spielern klarkommen. Michail Constantinou ist schon länger verletzt und Antoine Cornil hat sich bei einer Abwehraktion am Samstag wohl eine Muskelzerrung zugezogen. Die Favoritenrolle scheint also klar bei Strassen zu liegen.

„Ups and downs“ bei Mamer

Bei den Damen ist Walferdingen im Hinspiel mit einem blauen Auge davongekommen. Mit einem 3:2-Sieg erkämpfte man sich die 1:0-Führung. Ob der zweite Sieg am Samstag in Mamer nachgereicht werden kann, bleibt abzuwarten. Mit Walferdingen und Mamer stehen sich auch hier die Pokalfinalisten gegenüber. Mamer hat den Pokal gewonnen und weiß, dass man den Gegner besiegen kann. Beide Teams zeigen diese Saison Schwachpunkte, die nicht unbedingt die gleichen sind. Walferdingen liefert nicht mehr immer seine Mannschaftsleistung über das ganze Spiel, findet aber in fast allen Fällen wieder aus den Schwächeperioden heraus. „Wir befinden uns im Finale, das heißt: intensives Spiel, hoher Stressfaktor, mit dem sich unsere jungen Spielerinnen eventuell herumplagen. Die routinierteren Spielerinnen müssen dann eine zweite Rolle übernehmen, um sie zu begleiten, ihnen Hilfestellungen zu geben. Dies hat bisher eigentlich gut geklappt. Jedenfalls werden wir versuchen, das Pokalspiel aus den Köpfen zu verbannen“, sagt Walferdingen-Coach Laurent van Elslande.

Bei Mamer findet man auch „Ups and downs“, allerdings eher auf individueller Ebene. Hier helfen eine gute Bank und ein Trainer, der wechselfreudig ist. Ob dies zutrifft, bleibt abzuwarten. Ob Mamer seinerseits das Hinspiel verarbeitet hat, muss sich zeigen. „Wir haben das Spiel analysiert, viel darüber gesprochen und Lösungen gesucht, damit es am Samstag besser läuft“, so die Mamer Kapitänin Annalena Mach. „Wir glauben weiter an unser Spiel und wissen, dass wir Walferdingen wieder besiegen können.“ Wichtig wäre sicher, die Spiellaune des Pokalfinales wiederzufinden, mit einem starken Block und guter Feldverteidigung. Die Taktik beider Teams wird sowieso dieselbe sein: mit viel Druck beim Aufschlag den Gegner schon früh in die Defensive zu drängen und sein Angriffsspiel übersichtlicher zu machen. Die Tagesform könnte spielentscheidend sein.

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