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- Out 5, 2021
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„Zu einem gewissen Grad unfair“:
Tuchel reagiert auf Botschaft von Real-Star
Die heiße Phase der WM-Vorbereitung beginnt, und für Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel (52) geht es darum, so viele Spieler wie möglich einzusetzen, sie zu sehen – wie präsentieren sie sich auf dem Platz, wie verhalten sie sich innerhalb des Kaders? Deswegen hat er für die beiden Testspiele gegen Uruguay (heute 20.45 Uhr) und gegen Japan (31. März, 20.45 Uhr) ungewöhnlich viele Spieler eingeladen, beinahe einen doppelten Kader.
Einer allerdings fehlt.
Trent Alexander-Arnold (27) war überraschend nicht für die Länderspiele der „Three Lions“ nominiert worden. Der Rechtsverteidiger von Real Madrid fehlt im Kader, hatte sich öffentlich nicht dazu geäußert, jedoch eine kurze Botschaft in den sozialen Netzwerken gesendet, die viele Fans und Experten in England auch als Botschaft an Tuchel verstanden haben: „Madrid. Y nada mas.“ Frei übersetzt: Madrid. Und sonst nichts.
Darauf angesprochen sagte Tuchel gegenüber iTV: „Verständlich, verständlich. Ich denke, es war eine sehr harte Entscheidung, die wir da getroffen haben. Es gibt keine Zweifel daran, dass er ein unglaubliches Talent hat, keine Zweifel an seiner Karriere und daran, was er einer Mannschaft geben kann.“
Tuchel: Halten an unseren Jungs fest
Trotz dieses zweifellosen Talentes verzichtete Tuchel allerdings auch im zweiten Schritt auf den Real-Star, nominierte nach dem Ausfall von Leverkusens Jarell Quansah Arsenals Ben White nach. Tuchel erklärte gegenüber Sky in Richtung von Alexander-Arnold: „Er muss das einfach akzeptieren. Es ist eine sportliche Entscheidung. Vielleicht eine harte Entscheidung, vielleicht zu einem gewissen Grad auch unfair. Die Wahl ist auf White gefallen, weil ich ihn im Carabao Cup-Finale gesehen habe, im Champions-League-Match, und er war wieder in seiner alten Top-Form.“
Und weiter: „Wir haben schon bei unseren Camps im September, Oktober, November, als er nicht dabei war, einen etwas anderen Ansatz gewählt. Es ist ein Spiel-Model, das auf Intensität und Positivität beruht, mit einer wichtigen Rolle für den Rechtsverteidiger. Das Profil der Spieler, die damals im Camp waren, war etwas anders, und sie haben sich so gut präsentiert. Deswegen halten wir an diesen Jungs fest.“
Alexander-Arnold hat bei Real eine Saison mit Höhen und Tiefen bestritten, fiel zweimal länger mit Muskelverletzungen aus. Unter Trainer Alvaro Arbeloa (43) zeigte der Engländer zuletzt wieder ansteigende Form, stand in den wichtigen Partien in der Champions League gegen Benfica und Manchester City stets in der Startelf. Im Viertelfinale treffen die Königlichen auf den FC Bayern.
Sport Bild
Tuchel reagiert auf Botschaft von Real-Star
Die heiße Phase der WM-Vorbereitung beginnt, und für Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel (52) geht es darum, so viele Spieler wie möglich einzusetzen, sie zu sehen – wie präsentieren sie sich auf dem Platz, wie verhalten sie sich innerhalb des Kaders? Deswegen hat er für die beiden Testspiele gegen Uruguay (heute 20.45 Uhr) und gegen Japan (31. März, 20.45 Uhr) ungewöhnlich viele Spieler eingeladen, beinahe einen doppelten Kader.
Einer allerdings fehlt.
Trent Alexander-Arnold (27) war überraschend nicht für die Länderspiele der „Three Lions“ nominiert worden. Der Rechtsverteidiger von Real Madrid fehlt im Kader, hatte sich öffentlich nicht dazu geäußert, jedoch eine kurze Botschaft in den sozialen Netzwerken gesendet, die viele Fans und Experten in England auch als Botschaft an Tuchel verstanden haben: „Madrid. Y nada mas.“ Frei übersetzt: Madrid. Und sonst nichts.
Darauf angesprochen sagte Tuchel gegenüber iTV: „Verständlich, verständlich. Ich denke, es war eine sehr harte Entscheidung, die wir da getroffen haben. Es gibt keine Zweifel daran, dass er ein unglaubliches Talent hat, keine Zweifel an seiner Karriere und daran, was er einer Mannschaft geben kann.“
Tuchel: Halten an unseren Jungs fest
Trotz dieses zweifellosen Talentes verzichtete Tuchel allerdings auch im zweiten Schritt auf den Real-Star, nominierte nach dem Ausfall von Leverkusens Jarell Quansah Arsenals Ben White nach. Tuchel erklärte gegenüber Sky in Richtung von Alexander-Arnold: „Er muss das einfach akzeptieren. Es ist eine sportliche Entscheidung. Vielleicht eine harte Entscheidung, vielleicht zu einem gewissen Grad auch unfair. Die Wahl ist auf White gefallen, weil ich ihn im Carabao Cup-Finale gesehen habe, im Champions-League-Match, und er war wieder in seiner alten Top-Form.“
Und weiter: „Wir haben schon bei unseren Camps im September, Oktober, November, als er nicht dabei war, einen etwas anderen Ansatz gewählt. Es ist ein Spiel-Model, das auf Intensität und Positivität beruht, mit einer wichtigen Rolle für den Rechtsverteidiger. Das Profil der Spieler, die damals im Camp waren, war etwas anders, und sie haben sich so gut präsentiert. Deswegen halten wir an diesen Jungs fest.“
Alexander-Arnold hat bei Real eine Saison mit Höhen und Tiefen bestritten, fiel zweimal länger mit Muskelverletzungen aus. Unter Trainer Alvaro Arbeloa (43) zeigte der Engländer zuletzt wieder ansteigende Form, stand in den wichtigen Partien in der Champions League gegen Benfica und Manchester City stets in der Startelf. Im Viertelfinale treffen die Königlichen auf den FC Bayern.
Sport Bild
