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TischtennisHalbfinal-Hinspiele in der Audi TT League: Hostert/Folschette und Berburg in der Favoritenrolle

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Nachdem sich Howald und Reckingen in ihren jeweiligen Viertelfinalspielen knapp gegen Linger und Düdelingen durchsetzen konnten, gehen beide jetzt vor eigenem Publikum hochmotiviert ins Halbfinale. Nichtsdestotrotz fährt Titelverteidiger Hostert/Folschette als Favorit auf den „Holleschbierg“. Die Mannschaft aus Berburg reist ebenfalls mit leichten Vorteilen auf den „Krounebierg“, wo sie den Grundstein für den erstmaligen Finaleinzug legen will.

Die Mannschaft um Michael Schwarz, der am Ende der Saison bekanntlich zu seinem deutschen Stammverein zurückkehren wird, hat bislang eine quasi perfekte Saison hingelegt und kassierte gegen Hostert/Folschette seine einzige Niederlage. Dabei soll es auch in der Vorschlussrunde bleiben. „Das erste Spiel ging aus unserer Sicht ein wenig bitter mit 5:5 aus, im zweiten Spiel konnten wir zu Hause jedoch mit 6:2 überzeugen. In diesem Spiel ist für uns vieles gut gelaufen, so konnte Leo (Fuentes) zum Beispiel gegen Thomas Keinath gewinnen, und dieses Spiel stellt meiner Meinung nach ein Schlüsselspiel dar“, so Schwarz, der sich bewusst ist, dass man den Gegner keinesfalls unterschätzen darf. „Ich denke, wir sind leichte Favoriten, doch in einem Halbfinale kann vieles geschehen. Hinzu kommt der neue Spielmodus, durch den es dem Favoriten schwerer fällt, sich durchzubeißen; man darf sich keinen Ausrutscher erlauben. Außerdem haben sowohl Gene (Wantz) als auch Matas (Skucas) in den letzten Wochen starke Ergebnisse erspielt und sich im Vergleich zum Anfang der Saison noch mal gesteigert. Trotzdem bin ich überzeugt davon, dass wir gemeinsam mit unseren Zuschauern einen guten Start in diese Halbfinalrunde hinlegen und den Grundstein für das Rückspiel zu Hause legen werden“, so der Deutsche vor der ersten Partie voller Optimismus.

Im zweiten Halbfinale stehen sich die beiden Vorjahresfinalisten Howald und Hostert/Folschette gegenüber. Wie in jedem Spiel geht das Team um den frisch gebackenen Einzel-Landesmeister Maël Van Dessel als Favorit an den Tisch. Kevin Kubica, die Nummer vier aufseiten des amtierenden Meisters, ist sich bewusst, dass der Einzug ins Endspiel kein Selbstläufer werden wird. „Ich denke, dass die ersten Duelle in dieser Saison nicht unbedingt als Maßstab dienen sollen. Das erste Spiel ist sieben Monate her und beim zweiten war Howald nicht komplett. Für mich ist es ein 55:45-Spiel“, so die Einschätzung des Routiniers, der darauf hofft, dass ihnen die fehlende Spielpraxis nicht zum Verhängnis wird. „Einerseits haben wir meiner Meinung nach zwar sowohl die beiden besseren Luxemburger als auch die beiden besseren Ausländer, andererseits hatten wir jetzt fünf Wochen Pause und sind daher nicht im Rhythmus. Howald konnte sich in einem ganz knappen Spiel gegen die starke Mannschaft aus Linger durchsetzen und hat dabei sicherlich viel Selbstbewusstsein getankt. Die Tagesform und die Einstellung sind extrem wichtig in diesem umkämpften Duell. Wir werden direkt im Hinspiel versuchen, uns eine exzellente Ausgangsposition für das Rückspiel zu erkämpfen“, gibt sich Kubica dennoch zuversichtlich.

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