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Gemeinsamer Angriff in Syrien:
Briten und Franzosen bombardieren IS-Anlage


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London – Gemeinsamer Schlag gegen den Terror! Großbritannien und Frankreich haben nach britischen Angaben gemeinsam eine IS-Anlage in Syrien angegriffen.

Am späten Samstag habe die „Royal Air Force in einer gemeinsamen Operation mit Frankreich“ ein mutmaßliches unterirdisches Waffenlager bombardiert, teilte das britische Verteidigungsministerium am frühen Sonntagmorgen mit.

Getroffen wurde demnach ein Ziel nördlich der antiken Stadt Palmyra. Das Gebiet sei „frei von jeglicher zivilen Besiedlung“ gewesen, so das Ministerium. Ziel des Angriffs: eine Einrichtung, die die Terrormiliz für Waffen genutzt haben soll.
Wiederaufleben des Terrors soll verhindert werden

In der Erklärung hieß es weiter, es seien Lenkbomben eingesetzt worden. Erste Auswertungen deuteten auf einen Erfolg der Operation hin. Die britische Regierung teilte weiter mit, die Operation sei durchgeführt worden, um ein Wiederaufleben der Terrorgruppe zu verhindern. Der britische Verteidigungsminister John Healey sagte, die Aktion zeige die Entschlossenheit der Verbündeten, jegliches Wiederaufleben des IS im Nahen Osten zu unterbinden.

Erst vor rund zwei Wochen hatte das US-Militär mehr als 70 IS-Ziele in Syrien attackiert. Wenige Tage zuvor waren bei einem mutmaßlichen IS-Angriff in Syrien drei Amerikaner getötet worden. Es waren die heftigsten Angriffe der USA in Syrien seit dem Sturz von Langzeit-Machthaber Baschar al-Assad Ende 2024.

Die USA führen in Syrien eine internationale Koalition zum Kampf gegen den IS an, der zwar als militärisch besiegt gilt, der jedoch mit einzelnen Zellen weiter Anschläge verübt. US-Präsident Donald Trump (79) hatte deutlich gemacht, gegen die syrische Übergangsregierung unter Interimspräsident Ahmed al-Scharaa richteten sich die jüngsten Schläge nicht. Er prognostizierte dem Land eine „glänzende Zukunft“, wenn der IS ausgerottet werde.

Bild Zeitung
 
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