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Sportkalender
Zwischen Olympia, WM und luxemburgischen Highlights


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Mit den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo sowie der Fußballweltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA stehen 2026 gleich zwei internationale Großereignisse auf dem Programm. Doch auch der luxemburgische Sportkalender muss sich nicht verstecken. Das neue Jahr beginnt direkt mit mehreren Höhepunkten in der Coque.

Olympische Winterspiele und Paralympics

Am 6. Februar findet die Eröffnungsfeier der 25. Olympischen Winterspiele im San Siro in Mailand statt. Bis zum 22. Februar wird in Norditalien um Gold-, Silber- und Bronzemedaillen gekämpft. Aus Luxemburger Sicht werden aller Voraussicht nach zwei Athleten dabei sein. Skifahrerin Gwyneth ten Raa hat die Olympianorm bereits gelöst und wird in Cortina d’Ampezzo wohl beim Riesenslalom und beim Slalom der Damen starten. Der zweite Kandidat, Mathieu Osch, hat noch kein Rennen bestritten. Nach einer Operation am Knie wird er bald seine Saison starten und dann um sein Olympia-Ticket kämpfen. Genau wie ten Raa ist Osch Skifahrer in den beiden technischen Disziplinen. Die 14. paralympischen Winterspiele finden dann vom 6. bis zum 15. März statt.

Die zweite Chance

Eine historische Kampagne mit vier Siegen aus sechs Spielen endete für die FLBB-Damen im Februar 2025 bekanntlich nicht mit dem erhofften Happyend. Dass diese Leistungen jedoch alles andere als Zufall waren, das bewiesen sie im November, als sie mit zwei Siegen aus drei Partien in die Qualifikation für die EM 2027 starteten. Im März haben die Basketballerinnen nun die Möglichkeit, ein weiteres Stück Luxemburger Basketballgeschichte zu schreiben. Auch wenn es noch nicht um das direkte Ticket für die EM geht, könnten sie sich für die entscheidende Runde qualifizieren und dann gegen die besten europäischen Teams um einen von gerade einmal zwölf verfügbaren Plätzen für die Endrunde kämpfen. Die Zuschauer dürfen sich somit also schon auf die zwei Heimspiele am 11. und 14. März in der Coque freuen.

Leichtathletik: weitere Medaillen?

Patrizia Van der Weken hat 2025 vorgelegt. Im März gewann die Sprinterin über 60 Meter erst bei der Hallen-EM und zwei Wochen später auch bei der WM die Bronzemedaille. Und auch 2026 stehen in der internationalen Leichtathletik wieder zwei Großevents an. Vom 20. bis 22. März ist das polnische Torun Austragungsort der Hallen-Weltmeisterschaft, wo Van der Weken erneut versuchen wird, eine Medaille anzupeilen. Im Sommer folgen dann vom 10. bis 16. August im britischen Birmingham die Freiluft-Europameisterschaften. Nachdem sie 2024 in Rom über 100 Meter das Podium nur um eine Hundertstelsekunde verpasst hatte, darf Van der Weken auch hier von Edelmetall träumen – ebenso Ruben Querinjean. Er hat bei der Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr in Tokio bereits unter Beweis gestellt, dass er zu den besten europäischen 3.000-Meter-Hindernisläufern gehört.

Winter-Highlights in der Coque

Die Winter-Highlights in der Coque sind aus dem luxemburgischen Sportkalender längst nicht mehr wegzudenken. Anfang des Jahres reiht sich auf Kirchberg ein sportlicher Höhepunkt an den nächsten. Am 10. und 11. Januar eröffnen dieses Jahr die Halbfinalspiele des Basketball-Pokals sowie der Aquathlon der FLTri das Programm. Eine Woche später, am 18. Januar, folgt mit dem CMCM-Meeting ein Pflichttermin für Leichtathletik-Fans. In der Arena der Coque sind dann Top-Athleten aus Luxemburg wie Patrizia Van der Weken, Ruben Querinjean und Vera Bertemes-Hoffmann ebenso am Start wie internationale Spitzenathleten. Parallel dazu steigt am selben Wochenende im Gymnase das Final Four im Tischtennis-Pokal. Vom 30. Januar bis 1. Februar steht dann der Schwimmsport im Fokus. Beim Euro-Meet messen sich die besten nationalen Athleten mit Europa- und Weltmeistern, Olympiasiegern und Weltrekordhaltern. Den Schlusspunkt setzen anschließend am 7. und 8. Februar die Davis-Cup-Play-offs. Die FLT-Herren um Chris Rodesch und Alex Knaff kämpfen gegen die Ukraine um den Verbleib in Weltgruppe I – sie hoffen erneut auf eine stimmungsvolle Heimkulisse. Am 7. Februar findet parallel auch das Finale des Basketball-Pokals statt, das aufgrund der Länderspieltermine im März 2026 um einen Monat nach vorne verlegt werden musste.

Fußballweltmeisterschaft

Vom 11. Juni bis zum 19. Juli: Die Fußballweltmeisterschaft 2026 in Kanada, Mexiko und den USA bricht bereits im Vorfeld alle Rekorde. 48 Mannschaften werden im Sommer in insgesamt 104 Spielen um die wohl begehrteste Fußballtrophäe der Welt kämpfen. Mehr als einen Monat wird das Riesenevent damit dauern. Bei eingefleischten Fans dürfte im Sommer damit jedenfalls keine Langeweile aufkommen. Für sie gilt es allerdings auch den Wecker zu stellen, denn eine Vielzahl der Partien werden nach mitteleuropäischer Sommerzeit in der Nacht oder den frühen Morgenstunden stattfinden. Das Finale wird hingegen am 19. Juli um 21 Uhr ausgetragen, also zur besten Champions-League-Zeit. Vier Länder werden im Juni 2026 übrigens ihr WM-Debüt feiern. Als bisher kleinste Nation überhaupt sicherte sich Curaçao das WM-Ticket. Erstmals mit dabei werden zudem auch Kap Verde, Jordanien und Usbekistan sein. Die letzten sechs WM-Tickets werden noch Ende März beim FIFA-Play-off-Turnier und bei den europäischen Play-offs vergeben.

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