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- Out 5, 2021
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Gabun-Blamage beim Afrika-Cup:
Sportminister suspendiert Aubameyang und Team
Nach dem Scheitern beim Afrika-Cup kehrte in Gabun keine Ruhe ein – im Gegenteil: Beim nationalen Fußballverband folgte wenig später der nächste Knall.
Nach drei Niederlagen in drei Gruppenspielen hat Sportminister Dr. Simplice-Desiré Mamboula radikal durchgegriffen: Nationaltrainer Thierry Mouyouma ist entlassen, der gesamte Trainerstab freigestellt und auch Kapitän Pierre-Emerick Aubameyang sowie Vize-Kapitän Bruno Ecuele Manga wurden ihrer Ämter enthoben.
Aubameyang-Beben nach Gruppen-K.o.
Nach dem späten 1:2 gegen die Elfenbeinküste am letzten Spieltag, als Gabun in der Nachspielzeit den K.o.-Treffer kassierte, herrschte beim Verband offenbar keine Lust auf lange Analyse oder Aufarbeitung. Der Minister stellte klar: Die Nationalmannschaft wird auf unbestimmte Zeit suspendiert.
Aubameyangs Nationalmannschaftskarriere dürfte damit endgültig vorbei sein. Der 36-jährige Marseille-Stürmer hatte das letzte Gruppenspiel bereits ausgesetzt. Offiziell wegen Oberschenkelproblemen. Schon vor Anpfiff war klar: Gabun ist ausgeschieden, die Partie gegen die Ivorer bedeutungslos. Aubameyang reiste vorzeitig ab. Eine Maßnahme, die sein Verein Marseille begrüßte, nachdem es bereits zuvor kritische Töne von dort zur Belastungssteuerung beim Afrika-Cup gegeben hatte.
Zwischen dem Verband und dem Ex-BVB-Stürmer hatte es schon in der Vergangenheit wiederholt Spannungen gegeben. Nach dem Afrika-Cup 2022 war Aubameyang zurückgetreten, kehrte 2023 jedoch überraschend zurück. Der aktuelle Abgang wirkt nun endgültig und alles andere als versöhnlich.
Trainer Mouyouma, der Gabun im November 2023 übernahm und zum Afrika-Cup führte, verteidigte seinen Kapitän noch vor dem letzten Spiel: Die Abreise sei eine „vorsorgliche Maßnahme“ gewesen, um eine längere Verletzung zu vermeiden. Gleichzeitig kritisierte er aber auch den französischen Klub Marseille für dessen öffentliche Irritation über Aubameyangs Einsatz trotz Beschwerden im Auftaktspiel.
Wie es weitergeht, ist völlig offen. Minister Mamboula machte keine Angaben zur Zukunft des Nationalteams, zum Auswahlprozess für einen neuen Trainer oder zu möglichen Reformen. Fakt ist: Der Verband steht vor einem Scherbenhaufen – sportlich wie strukturell.
Für den Afrika-Cup 2027, dessen Qualifikation bereits im März 2026 beginnt, braucht es nicht nur neue Namen, sondern auch einen neuen Plan. Wer dann an der Seitenlinie steht – oder überhaupt noch für Gabun auflaufen will –, ist derzeit völlig unklar.
Bild Zeitung
Sportminister suspendiert Aubameyang und Team
Nach dem Scheitern beim Afrika-Cup kehrte in Gabun keine Ruhe ein – im Gegenteil: Beim nationalen Fußballverband folgte wenig später der nächste Knall.
Nach drei Niederlagen in drei Gruppenspielen hat Sportminister Dr. Simplice-Desiré Mamboula radikal durchgegriffen: Nationaltrainer Thierry Mouyouma ist entlassen, der gesamte Trainerstab freigestellt und auch Kapitän Pierre-Emerick Aubameyang sowie Vize-Kapitän Bruno Ecuele Manga wurden ihrer Ämter enthoben.
Aubameyang-Beben nach Gruppen-K.o.
Nach dem späten 1:2 gegen die Elfenbeinküste am letzten Spieltag, als Gabun in der Nachspielzeit den K.o.-Treffer kassierte, herrschte beim Verband offenbar keine Lust auf lange Analyse oder Aufarbeitung. Der Minister stellte klar: Die Nationalmannschaft wird auf unbestimmte Zeit suspendiert.
Aubameyangs Nationalmannschaftskarriere dürfte damit endgültig vorbei sein. Der 36-jährige Marseille-Stürmer hatte das letzte Gruppenspiel bereits ausgesetzt. Offiziell wegen Oberschenkelproblemen. Schon vor Anpfiff war klar: Gabun ist ausgeschieden, die Partie gegen die Ivorer bedeutungslos. Aubameyang reiste vorzeitig ab. Eine Maßnahme, die sein Verein Marseille begrüßte, nachdem es bereits zuvor kritische Töne von dort zur Belastungssteuerung beim Afrika-Cup gegeben hatte.
Zwischen dem Verband und dem Ex-BVB-Stürmer hatte es schon in der Vergangenheit wiederholt Spannungen gegeben. Nach dem Afrika-Cup 2022 war Aubameyang zurückgetreten, kehrte 2023 jedoch überraschend zurück. Der aktuelle Abgang wirkt nun endgültig und alles andere als versöhnlich.
Trainer Mouyouma, der Gabun im November 2023 übernahm und zum Afrika-Cup führte, verteidigte seinen Kapitän noch vor dem letzten Spiel: Die Abreise sei eine „vorsorgliche Maßnahme“ gewesen, um eine längere Verletzung zu vermeiden. Gleichzeitig kritisierte er aber auch den französischen Klub Marseille für dessen öffentliche Irritation über Aubameyangs Einsatz trotz Beschwerden im Auftaktspiel.
Wie es weitergeht, ist völlig offen. Minister Mamboula machte keine Angaben zur Zukunft des Nationalteams, zum Auswahlprozess für einen neuen Trainer oder zu möglichen Reformen. Fakt ist: Der Verband steht vor einem Scherbenhaufen – sportlich wie strukturell.
Für den Afrika-Cup 2027, dessen Qualifikation bereits im März 2026 beginnt, braucht es nicht nur neue Namen, sondern auch einen neuen Plan. Wer dann an der Seitenlinie steht – oder überhaupt noch für Gabun auflaufen will –, ist derzeit völlig unklar.
Bild Zeitung
