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Moscheen verweigern Aufruf zum Frieden

Roter.Teufel

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Gunnar Schupelius – Mein Ärger
Moscheen verweigern Aufruf zum Frieden


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Berlin – Nach dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober wandte der Bürgermeister des Bezirks Neukölln, Martin Hikel (SPD) an Vereine, Kulturzentren und alle Religionsgemeinschaften im Bezirk. Er bat sie darum, eine „Gemeinsame Erklärung“ zu unterzeichnen, die er verfasst hatte.

Darin werden die Massaker der Hamas verurteilt und auch die Zustimmung durch Sympathisanten in Berlin. Weiter heißt es in dem Text: „Wir haben in Neukölln das Glück, in Frieden und Sicherheit leben zu dürfen. Wir wollen diesen Frieden bewahren: in den Schulen, auf den Straßen, in den Vereinen. Wir stehen dafür ein, dass alle Menschen in Neukölln sicher leben dürfen.“

Die christlichen Kirchen und insgesamt 20 Vereine unterschrieben sofort, darunter der „Deutsch-Arabische Rat“, die „Arabische Elternvereinigung Berlin-Neukölln“, die „Irakische Gemeinde Berlin“ und die „Union Syrischer Verbände e.V.“.

Von den zehn großen Moscheegemeinden in Neukölln unterschrieben nur zwei, die „Ditib Şehitlik Moscheegemeinde“ (Columbiadamm) und die „Aziziye Camii Berlin Buckow Moschee“. Die anderen reagierten nicht.

Unter den Verweigerern sind radikale Moscheevereine wie die Imam-Riza (Reuterstraße) und die Al Nur (Haberstraße). Die Imam-Riza gilt als Treffpunkt der Anhänger der Islamisten des Libanon (Hizbollah). Die Al-Nur wird vom Verfassungsschutz als Zentrum des Salafismus in Berlin eingestuft.

Aber auch gemäßigte Moscheevereine beteiligten sich nicht, wie zum Beispiel die Dar-Assalam (Flughafenstraße). Der aus Tunesien stammende Imam Mohamed Taha Sabri, hatte dort nach dem Überfall auf Israel zu „Vernunft und Menschlichkeit“ aufgerufen und immerhin indirekt die Hass-Demonstrationen in Neukölln kritisiert. Aber auch er wollte dem Aufruf zum Frieden nicht beitreten.

Bezirksbürgermeister Hikel bleibt optimistisch: „Der breite Rückhalt unserer gemeinsamen Erklärung ist ein starkes Signal der Neuköllner Zivilgesellschaft.“

Das stimmt, doch ist der Boykott der acht großen Moscheen ein schwerer Schlag. Denn die Imame haben den größten Einfluss auf die Muslime in Berlin. Nicht nur auf die Erwachsenen im Freitagsgebet, sondern vor allem auch auf die Kinder in den Bildungseinrichtungen und Koranschulen. Wenn die Imame einem Aufruf zum friedlichen Miteinander fernbleiben, dann lässt das tief blicken und keine gute Zukunft erahnen.

In den radikalen Moscheen ist der Hass auf Israel und die Juden eine Selbstverständlichkeit, ein Konsens, der nicht in Frage gestellt wird. Also distanzieren sie sich auch nicht von den hasserfüllten Anhängern der Hamas, die durch die Straßen ziehen.

Solche Moscheevereine erreicht keine gemeinsame Erklärung. Sie müssen überwacht und kontrolliert werden. Das ist bis heute trotz mehrerer Anläufe weder dem Senat noch dem Bezirksamt gelungen.

So kann es nicht weitergehen. Wer den Hass schürt und die Demokratie und den Westen verachtet, der darf keine Moschee betreiben.

Bild Zeitung
 
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