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- Out 5, 2021
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„Keiner der engeren Favoriten“:
Müller dämpft Deutschlands WM-Titelhoffnungen
Rund 100 Tage vor dem Start der WM blickt Thomas Müller mit gemischten Gefühlen auf das Turnier. Der Ex-Weltmeister wird deutlich: Deutschland sieht er nicht in der Favoritenrolle!
Thomas Müller: „Das ist ein Unterschied: Kann ich mal jemanden schlagen oder bin ich selbst ganz schwer zu besiegen? Deshalb sind wir keiner der engeren Favoriten.“
Müller kritisiert Entwicklung seit 2018
Für Müller liegt der Knackpunkt in der Vergangenheit. Seit 2018 sei der Übergang „misslungen“. Der neuen Mannschaft fehlen laut Müller „feste Größen in Teams, die regelmäßig im Halbfinale oder Finale der Champions League unterwegs sind“. Er macht klar: Diese Entwicklung müsse wieder einsetzen, „um zu den Top-3-Kandidaten auf den WM-Titel zu gehören.“
Trotz seiner Einordnung fordert er die richtige Haltung. Jeder Spieler solle „mit dem Mindset ins Turnier gehen, alles in die Waagschale zu werfen, um das Finale möglich zu machen“, sagte Müller weiter. Den WM-Titel gönne er Deutschland „natürlich“.
Die besondere Atmosphäre rund um das Turnier erlebt Müller derzeit hautnah. 2025 war der Bayern-Rekordspieler nach 756 Pflichtspieleinsätzen vom deutschen Rekordmeister zu den Vancouver Whitecaps gewechselt.
Vancouver fiebert der WM entgegen
In seiner neuen Wahlheimat ist die Vorfreude groß. Müller: „Die Menschen sprechen schon sehr oft über die WM, vergleichen sie mit den Olympischen Winterspielen 2010.“
Und weiter: „Wenn die Spiele beginnen, werden alle aus dem Häuschen sein. Die Kanadier haben Nationalstolz, zwei ihrer Gruppenspiele finden hier statt, es wird etwas geboten sein in Vancouver.“
Auch sportlich traut er dem Co-Gastgeber etwas zu. Kanada sei „seit geraumer Zeit auf einem guten Weg und wettbewerbsfähig. Sie haben neben Alphonso Davies viele gute Spieler. Das Achtel- oder gar Viertelfinale wäre für Kanada sicherlich eine große Nummer“.
Die neue Saison hat für Thomas Müller mit seinem Klub Vancouver Whitecaps erst im Februar begonnen. Beim Auftakt schlug der MLS-Finalist Salt Lake mit 1:0.
Sport Bild
Müller dämpft Deutschlands WM-Titelhoffnungen
Rund 100 Tage vor dem Start der WM blickt Thomas Müller mit gemischten Gefühlen auf das Turnier. Der Ex-Weltmeister wird deutlich: Deutschland sieht er nicht in der Favoritenrolle!
Thomas Müller: „Das ist ein Unterschied: Kann ich mal jemanden schlagen oder bin ich selbst ganz schwer zu besiegen? Deshalb sind wir keiner der engeren Favoriten.“
Müller kritisiert Entwicklung seit 2018
Für Müller liegt der Knackpunkt in der Vergangenheit. Seit 2018 sei der Übergang „misslungen“. Der neuen Mannschaft fehlen laut Müller „feste Größen in Teams, die regelmäßig im Halbfinale oder Finale der Champions League unterwegs sind“. Er macht klar: Diese Entwicklung müsse wieder einsetzen, „um zu den Top-3-Kandidaten auf den WM-Titel zu gehören.“
Trotz seiner Einordnung fordert er die richtige Haltung. Jeder Spieler solle „mit dem Mindset ins Turnier gehen, alles in die Waagschale zu werfen, um das Finale möglich zu machen“, sagte Müller weiter. Den WM-Titel gönne er Deutschland „natürlich“.
Die besondere Atmosphäre rund um das Turnier erlebt Müller derzeit hautnah. 2025 war der Bayern-Rekordspieler nach 756 Pflichtspieleinsätzen vom deutschen Rekordmeister zu den Vancouver Whitecaps gewechselt.
Vancouver fiebert der WM entgegen
In seiner neuen Wahlheimat ist die Vorfreude groß. Müller: „Die Menschen sprechen schon sehr oft über die WM, vergleichen sie mit den Olympischen Winterspielen 2010.“
Und weiter: „Wenn die Spiele beginnen, werden alle aus dem Häuschen sein. Die Kanadier haben Nationalstolz, zwei ihrer Gruppenspiele finden hier statt, es wird etwas geboten sein in Vancouver.“
Auch sportlich traut er dem Co-Gastgeber etwas zu. Kanada sei „seit geraumer Zeit auf einem guten Weg und wettbewerbsfähig. Sie haben neben Alphonso Davies viele gute Spieler. Das Achtel- oder gar Viertelfinale wäre für Kanada sicherlich eine große Nummer“.
Die neue Saison hat für Thomas Müller mit seinem Klub Vancouver Whitecaps erst im Februar begonnen. Beim Auftakt schlug der MLS-Finalist Salt Lake mit 1:0.
Sport Bild
