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Notícias F91-Trainer Claudio Lombardelli „Ich bin weiter als 2024“

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F91-Trainer Claudio Lombardelli
„Ich bin weiter als 2024“


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Ab diesem Wochenende ist Claudio Lombardelli der neue Chef auf der F91-Bank. Wie schon 2024, als er die Düdelinger dank einer starken Rückrunde auf Platz drei führte. Im Interview mit dem Tageblatt erinnert er sich auch, wie es mal war, den F91 als Gegner zu haben.

Tageblatt: Am Dienstag wurden Sie zum neuen F91-Coach ernannt. Hatten Sie als ehemaliger Interimstrainer fast schon mit dem Anruf des Präsidenten gerechnet?

Claudio Lombardelli: Ich habe mich eigentlich ganz wohl in meiner Rolle als Juniorentrainer gefühlt. Ich habe mir weder etwas erhofft noch etwas erwartet. Als der Anruf kam und mir der Job angeboten wurde, habe ich jedoch keine zehn Sekunden lang überlegt.

Sind Sie langfristig als Trainer vorgesehen, oder wieder der Feuerwehrmann wie 2024?

Wir hatten noch keine Zeit, darüber zu diskutieren, da das nächste Spiel im Vordergrund steht. Ich wäre jedoch nicht abgeneigt, diese Arbeit länger zu machen.

In welchem Zustand haben Sie die Mannschaft vorgefunden?

Der erste Eindruck ist, dass die Mannschaft intakt und fit ist. Größere Probleme, die viel Zeit in Anspruch nehmen würden, sehe ich nicht. Diese Woche habe ich davon profitiert, um Einzelgespräche zu führen. Agostinho Azevedo zweifelte zuletzt ein bisschen an sich selbst. Er hat Qualität, arbeitet gut im Training, irgendwann wird der Knoten platzen. Dass ich gut Portugiesisch spreche, hilft auch in solchen Situationen.

Konnten Sie bereits eine Analyse der beiden vergangenen Niederlagen machen?

Ich habe die vergangenen drei Spiele sowieso live gesehen. Es ist wichtig, jetzt nach vorne zu schauen und uns auf uns zu konzentrieren. Es war nicht alles schlecht, es müssen nur einige Dinge korrigiert werden. Riesige Veränderungen wird es nicht geben.

Sie waren bis Dienstag Trainer der U19 und der U23 des Vereins. Wie haben die Jungs auf Ihren Weggang reagiert?

Viel Zeit für Emotionen blieb nicht. Nach meiner Rede vor der Mannschaft habe ich viele Textnachrichten bekommen. Ich habe den Jungs gesagt, dass wenn sie hart arbeiten und Qualität haben, wir uns sowieso wiedersehen werden.

Werden Sie versuchen, noch mehr Talente einzubauen?

Im Dezember haben drei Juniorenspieler ihren ersten Vertrag für die erste Mannschaft erhalten (Samuel Sasiviero, Hanibal Tesfegabir und Dzenis Novalic). Aktuell sind bereits viele Talente im Kader vertreten, weshalb es schwer wird, in den kommenden Wochen und Monaten noch mehr Jugendspieler einzubauen. Wir müssen das Ziel Europapokal erreichen, danach werden wir sehen, wer den Sprung schaffen kann.

Wie wichtig ist Ihr Assistent Rodrigue Dikaba?

Sehr wichtig. Rodrigue ist ein Kenner und pflegt eine sehr gute Beziehung zu den Spielern. Vor allem im defensiven Bereich ist er eine Hilfe. Für mich ist es sehr interessant, mich mit ihm über Fußball zu unterhalten.

2024 als Interimstrainer holten Sie im Schnitt 2,13 Punkte und führten den F91 auf Rang drei. Ist eine ähnliche Ausbeute das Ziel?

Auch damals habe ich im Winter übernommen, hatte eine intakte Mannschaft und habe nur an ein paar Schrauben gedreht. Die Situation ist jedoch nicht vergleichbar, da wir damals eine deutlich erfahrenere Mannschaft hatten.

Wie haben Sie sich seitdem weiterentwickelt?

Ich bin dabei, den B-Schein zu absolvieren und habe in den Kursen die Möglichkeit, mit Trainern zu diskutieren, die hierzulande schon einiges aufzuweisen haben. Das sehe ich als Chance, um ständig hinzuzulernen. Ich würde sagen, dass ich heute weiter bin als 2024.

Als Spieler waren Sie nie beim damaligen Serienmeister F91 aktiv. Welche Gefühle hegten Sie damals gegenüber diesem Verein und wie stehen Sie heute dazu?

Mit 16 Jahren bin ich von Schifflingen zur Jeunessse gewechselt. Mein erstes Spiel fand auf der „Grenz“ vor 2.000 Zuschauern gegen den F91 Düdelingen statt. Ich war damals neu im Verein und stand sofort in der Startelf. Ich kann mich noch genau an den Tag erinnern. Es war herrliches Fußballwetter und für mich war es ein tolles Erlebnis. Düdelingen war damals ein Art Angstgegner für uns, es herrscht eine große Rivalität, aber es gab auch Freundschaften zwischen den Spielern. Für mich waren die Duelle gegen den F91 nicht immer schön. Wir haben ein Pokalfinale gegen sie verloren und einmal wurden wir mit 0:9 vom Platz geschossen. Heute ist meine Beziehung zum F91 natürlich eine ganz andere. Ich arbeite seit rund zehn Jahren in der Jugendabteilung des Vereins, wohne hier und meine Kinder gehen hier zur Schule.

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