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- Out 5, 2021
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WM-Qualifikation
Der Underdog ist bereit für die zweite Runde: „Roten Löwinnen“ gegen Schottland
Luxemburg bleibt auch im zweiten Anlauf der Liga B ein klarer Außenseiter: Schottland visiert vor eigenem Publikum am Samstag einen nächsten Schritt in Richtung WM-Ticket an. Was die FLF-Damen planen und welche Fehler vermieden werden müssen, erzählten Trainer Dan Santos und Kapitänin Laura Miller im Vorfeld des Rückspiels in Glasgow.
Eine atemberaubende Kulisse, ein dominanter Gegner und gleichzeitig aber auch die Möglichkeit, zu zeigen, dass erste Fehler abgestellt werden konnten: Die „Roten Löwinnen“ wissen, was sie am Samstagabend im schottischen Nationalstadion in ihrem ersten Auswärtsspiel der Liga B in Glasgow erwartet. „Vielleicht wollten sie es am Dienstag zu perfekt machen“, meinte Trainer Dan Santos. Darüber wurde gesprochen – gemeinsam. „Ich wollte keinen Monolog, sondern wollte auch ihre Analyse hören.“
Drei Tage standen zur Verfügung, um Anpassungen zu planen. Dazu gehört aufgrund der Breite des Rasens im Hampden Park wohl auch eine Taktikänderung mit einer dichteren Verteidigungskette. Andreia Machado, die das Hinspiel auf der linken Seite bestritt, musste das Training am Donnerstag verletzt abbrechen. Ihr Einsatz steht auf der Kippe. Nicht angereist ist Stürmerin Amy Thompson, die einen Ermüdungsbruch erlitten hat.
„Nicht lockerlassen“
Spielentscheidend waren beim ersten Auftritt gegen Schottland Freistöße und Ecken. „Wir haben auch über Standardsituationen geredet“, versicherte der Trainer. Wie bereits in Esch ist Torwartcoach Esteban Delaporte auch weiterhin für ruhende Bälle zuständig und löst Santos in diesem Fall an der Seitenlinie ab. Neu ist allerdings die Methodik bei den Videoanalysen: „Wir wollen einen zusätzlichen Blick von oben. Man hat eine andere Vision der Abläufe.“ Der Trainerstab steht in ständigem Austausch mit dem Analysten. In der Pause können die ersten wichtigen Sequenzen abgespielt werden.
Kapitänin Laura Miller versteckte nicht, dass in ihren Gedanken nach dem 0:5 noch etwas Frust vorhanden war. Die Vorfreude auf das Auswärtsspiel sei groß, die Ziele quasi identisch: „Alles geben. Nicht lockerlassen.“ Den Ball länger und ruhiger in den eigenen Reihen laufen zu lassen, könnte dabei der Schlüssel zum Erfolg sein. „Einerseits ist es nicht schlecht, dass wir sie jetzt einmal erlebt haben. Andererseits haben sie uns auch noch mal analysiert. Es macht also keinen erheblichen Unterschied. Was uns vielleicht überrascht hat, war ihre Aggressivität beim Pressing.“
Das wird am Samstagabend nicht mehr der Fall sein. Weniger kompliziert wird die Angelegenheit dadurch aber nicht.
Tageblatt
Der Underdog ist bereit für die zweite Runde: „Roten Löwinnen“ gegen Schottland
Luxemburg bleibt auch im zweiten Anlauf der Liga B ein klarer Außenseiter: Schottland visiert vor eigenem Publikum am Samstag einen nächsten Schritt in Richtung WM-Ticket an. Was die FLF-Damen planen und welche Fehler vermieden werden müssen, erzählten Trainer Dan Santos und Kapitänin Laura Miller im Vorfeld des Rückspiels in Glasgow.
Eine atemberaubende Kulisse, ein dominanter Gegner und gleichzeitig aber auch die Möglichkeit, zu zeigen, dass erste Fehler abgestellt werden konnten: Die „Roten Löwinnen“ wissen, was sie am Samstagabend im schottischen Nationalstadion in ihrem ersten Auswärtsspiel der Liga B in Glasgow erwartet. „Vielleicht wollten sie es am Dienstag zu perfekt machen“, meinte Trainer Dan Santos. Darüber wurde gesprochen – gemeinsam. „Ich wollte keinen Monolog, sondern wollte auch ihre Analyse hören.“
Drei Tage standen zur Verfügung, um Anpassungen zu planen. Dazu gehört aufgrund der Breite des Rasens im Hampden Park wohl auch eine Taktikänderung mit einer dichteren Verteidigungskette. Andreia Machado, die das Hinspiel auf der linken Seite bestritt, musste das Training am Donnerstag verletzt abbrechen. Ihr Einsatz steht auf der Kippe. Nicht angereist ist Stürmerin Amy Thompson, die einen Ermüdungsbruch erlitten hat.
„Nicht lockerlassen“
Spielentscheidend waren beim ersten Auftritt gegen Schottland Freistöße und Ecken. „Wir haben auch über Standardsituationen geredet“, versicherte der Trainer. Wie bereits in Esch ist Torwartcoach Esteban Delaporte auch weiterhin für ruhende Bälle zuständig und löst Santos in diesem Fall an der Seitenlinie ab. Neu ist allerdings die Methodik bei den Videoanalysen: „Wir wollen einen zusätzlichen Blick von oben. Man hat eine andere Vision der Abläufe.“ Der Trainerstab steht in ständigem Austausch mit dem Analysten. In der Pause können die ersten wichtigen Sequenzen abgespielt werden.
Kapitänin Laura Miller versteckte nicht, dass in ihren Gedanken nach dem 0:5 noch etwas Frust vorhanden war. Die Vorfreude auf das Auswärtsspiel sei groß, die Ziele quasi identisch: „Alles geben. Nicht lockerlassen.“ Den Ball länger und ruhiger in den eigenen Reihen laufen zu lassen, könnte dabei der Schlüssel zum Erfolg sein. „Einerseits ist es nicht schlecht, dass wir sie jetzt einmal erlebt haben. Andererseits haben sie uns auch noch mal analysiert. Es macht also keinen erheblichen Unterschied. Was uns vielleicht überrascht hat, war ihre Aggressivität beim Pressing.“
Das wird am Samstagabend nicht mehr der Fall sein. Weniger kompliziert wird die Angelegenheit dadurch aber nicht.
Tageblatt
