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- Out 5, 2021
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FC-Start in Spanien:
Das sind Kwasnioks Köln-Baustellen
Der 1. FC Köln bricht am heutigen Freitag ins Trainingslager nach La Nucia (Spanien) auf. Damit endet die kurze Erholungspause für eine Mannschaft, die nach einem starken Start und einem wackligen Jahresende mit reichlich Reparaturbedarf in die Rückrunde geht. Ein paar Tage an der Costa Blanca – doch von Urlaub kann keine Rede sein. FC-Trainer Lukas Kwasniok (44) und sein Team reisen mit mehreren Baustellen im Gepäck.
Dringlichstes Problem bleibt die extreme Standard-Schwäche. Offensiv wie defensiv ist der FC Liga-Schlusslicht. Nur zwei Treffer nach ruhendem Ball, nach einer Ecke noch gar keiner – und hinten schlägt es so oft ein wie bei keinem anderen Bundesligisten. Insgesamt kassierte Köln 13 Gegentore nach Standards. Besonders anfällig zeigt sich das Team bei Ecken (7 Gegentreffer) und Freistößen (3). Hinzu kommt das Kopfballproblem: Nur St. Pauli gab weniger Abschlüsse per Kopf ab, gleichzeitig kassierte kein Team mehr Kopfball-Gegentore als Köln (6).
Dazu eine weitere alarmierende Zahl: Die Kölner führen die zweitwenigsten Zweikämpfe der Bundesliga. Für ein Team im Abstiegskampf ist diese Passivität brandgefährlich. Und im Umschaltspiel fehlen die klaren Konter, obwohl die Mannschaft eigentlich genügend Laufstärke besitzt. Nur Mainz kontert noch seltener.
Trainingslager soll die Wende bringen
In La Nucia muss an all diesen Schwachstellen gearbeitet werden, doch der Reiseplan ist eng gestrickt. Durch An- und Abreise gehen wertvolle Trainingseinheiten verloren, weshalb der FC mit einer Charter-Maschine fliegt, um Risiken zu minimieren. Untergebracht ist der Tross im 5-Sterne-Hotel „Barceló La Nucía Hills“, trainiert wird einmal täglich im Estadi Olímpic Camilo Cano. Am 5. Januar steht zudem ein Testspiel gegen den Schweizer Erstligisten Lugano an.
Überraschung: Der verletzte Innenverteidiger Joel Schmied (27) fährt mit ins Trainingslager und setzt dort seine Reha fort. Mit Cenny Neumann (18), Yannick Mausehund (19), Fynn Schenten (18), Mikolaj Marutzki (18) und Bernie Lennemann (22) fahren gleich fünf Talente aus den U-Mannschaften mit nach Spanien. Ein Neuzugang fehlt vorerst.
Sportboss Thomas Kessler (39) plant bis zu drei Wintertransfers: zwei Schienen-Spieler und einen Innenverteidiger. Namen wie Calvin Brackelmann (26/Paderborn) oder Sebastiaan Bornauw (26/Leeds) kursieren bereits. Ob ein Neuzugang schon in Spanien dazustößt, ist offen. Vieles spricht dafür, dass Verstärkungen erst nach dem Rückrundenstart am 10. Januar in Heidenheim kommen.
Bild Zeitung
Das sind Kwasnioks Köln-Baustellen
Der 1. FC Köln bricht am heutigen Freitag ins Trainingslager nach La Nucia (Spanien) auf. Damit endet die kurze Erholungspause für eine Mannschaft, die nach einem starken Start und einem wackligen Jahresende mit reichlich Reparaturbedarf in die Rückrunde geht. Ein paar Tage an der Costa Blanca – doch von Urlaub kann keine Rede sein. FC-Trainer Lukas Kwasniok (44) und sein Team reisen mit mehreren Baustellen im Gepäck.
Dringlichstes Problem bleibt die extreme Standard-Schwäche. Offensiv wie defensiv ist der FC Liga-Schlusslicht. Nur zwei Treffer nach ruhendem Ball, nach einer Ecke noch gar keiner – und hinten schlägt es so oft ein wie bei keinem anderen Bundesligisten. Insgesamt kassierte Köln 13 Gegentore nach Standards. Besonders anfällig zeigt sich das Team bei Ecken (7 Gegentreffer) und Freistößen (3). Hinzu kommt das Kopfballproblem: Nur St. Pauli gab weniger Abschlüsse per Kopf ab, gleichzeitig kassierte kein Team mehr Kopfball-Gegentore als Köln (6).
Dazu eine weitere alarmierende Zahl: Die Kölner führen die zweitwenigsten Zweikämpfe der Bundesliga. Für ein Team im Abstiegskampf ist diese Passivität brandgefährlich. Und im Umschaltspiel fehlen die klaren Konter, obwohl die Mannschaft eigentlich genügend Laufstärke besitzt. Nur Mainz kontert noch seltener.
Trainingslager soll die Wende bringen
In La Nucia muss an all diesen Schwachstellen gearbeitet werden, doch der Reiseplan ist eng gestrickt. Durch An- und Abreise gehen wertvolle Trainingseinheiten verloren, weshalb der FC mit einer Charter-Maschine fliegt, um Risiken zu minimieren. Untergebracht ist der Tross im 5-Sterne-Hotel „Barceló La Nucía Hills“, trainiert wird einmal täglich im Estadi Olímpic Camilo Cano. Am 5. Januar steht zudem ein Testspiel gegen den Schweizer Erstligisten Lugano an.
Überraschung: Der verletzte Innenverteidiger Joel Schmied (27) fährt mit ins Trainingslager und setzt dort seine Reha fort. Mit Cenny Neumann (18), Yannick Mausehund (19), Fynn Schenten (18), Mikolaj Marutzki (18) und Bernie Lennemann (22) fahren gleich fünf Talente aus den U-Mannschaften mit nach Spanien. Ein Neuzugang fehlt vorerst.
Sportboss Thomas Kessler (39) plant bis zu drei Wintertransfers: zwei Schienen-Spieler und einen Innenverteidiger. Namen wie Calvin Brackelmann (26/Paderborn) oder Sebastiaan Bornauw (26/Leeds) kursieren bereits. Ob ein Neuzugang schon in Spanien dazustößt, ist offen. Vieles spricht dafür, dass Verstärkungen erst nach dem Rückrundenstart am 10. Januar in Heidenheim kommen.
Bild Zeitung
