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Leere Regale:
Darum werden im Supermarkt die Eier knapp


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Droht ein Engpass zu Ostern?

Viele Regale sind leer, die Preise steigen – und Entspannung ist nicht in Sicht: Der Eiermarkt bleibt auch nach dem Jahreswechsel angespannt. Händler, Bauern und Verbraucher spüren den Druck.

Mehrere Probleme treffen den Markt gleichzeitig. Die Vogelgrippe hat regional ganze Bestände gekostet, zusätzliche Schutzauflagen bremsen die Produktion. Viele Betriebe bauen ihre Ställe um, weil die Kleingruppenhaltung abgeschafft wurde. Gleichzeitig sind die Lager der Verarbeiter dünn gefüllt, der übliche Herdenwechsel zum Jahresbeginn sorgt für weitere Ausfälle. Auch aus dem Ausland kommt weniger Nachschub, vor allem aus den Niederlanden. Weil Deutschland weniger als 70 Prozent seines Eierbedarfs selbst deckt, schlägt jede Störung sofort durch. Besonders beunruhigend: Wann sich die Lage entspannt, ist offen. Händler rechnen mit mehreren Wochen, bis die Regale wieder verlässlich gefüllt sind.

Verband beruhigt Kunden

Von einem echten Eiermangel will die Branche trotzdem nicht sprechen. „Das ist kein Dauerproblem, sondern eine vorübergehende Situation“, sagt Hans-Peter Goldnick, Präsident des Zentralverbands der Deutschen Geflügelwirtschaft, zu BILD. Die Produktion laufe derzeit „kurz vor knapp“, das Hauptproblem seien Logistik und Timing. Durch Weihnachten und Silvester fielen mehrere Produktionstage aus. Gleichzeitig stieg die Nachfrage. Der kalte Jahresstart sorgte zudem dafür, dass viele Wochenmärkte ausfielen und Kunden vermehrt in Supermärkte und Discounter gingen. Dort lag der Absatz zeitweise deutlich über dem Normalniveau. Ein weiteres Problem: „28 Prozent unserer Eier kommen aus den Niederlanden – und dort wird gerade weniger produziert“, ergänzt Goldnick.

Eierpreise steigen im Supermarkt

Zusätzlich fehlt Ware wegen Ostern. Die Industrie braucht jetzt mehr Eier, vor allem für gekochte und gefärbte Ostereier. „Das normalisiert sich – auch wenn jetzt viel Alarm gemacht wird“, sagt Goldnick.

Für die Kunden zeigt sich die Lage vor allem beim Preis. Die Discounter haben die Eier zum Jahresbeginn deutlich verteuert. Zehn Eier aus Bodenhaltung kosten inzwischen mindestens 2,49 Euro statt 1,99 Euro. Bunte Eier verteuerten sich ebenfalls um 50 Cent. Der Preis stieg von 2,49 auf 2,99 Euro. Auch Freiland- und Bio-Eier sind spürbar teurer geworden und selbst bei Eierspätzle verzeichnete sich ein Anstieg um 10 Cent. Händler argumentieren: Das musste so kommen. Futter, Energie und Löhne kosteten deutlich mehr.

Bild Zeitung
 
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