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- Out 5, 2021
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Tödliches neues Jahr:
11 Menschen sterben in der Silvesternacht
Viel Schnee, noch mehr Feuerwerk und die Freude darüber, das harte Jahr 2025 hinter sich zu lassen: Für Millionen Menschen war die Silvesternacht eine große Party. Doch am Neujahrstag kamen aus dem ganzen Land immer mehr schreckliche Nachrichten der Einsatzkräfte. Inzwischen ist klar: Es war ein tödlicher Start ins neue Jahr.
BILD gibt einen Überblick über die schweren Unfälle, Unglücke und Gewalttaten mit Todesopfern in der vergangenen Silvesternacht.
▶︎ Bielefeld – kurz vor Mitternacht: Zwei 18-Jährige sterben bei selbstgebauter Pyrotechnik
Gleich zwei junge Männer kamen in Bielefeld unabhängig voneinander ums Leben. Beide 18-Jährigen verunglückten bei Unfällen mit selbstgebauter Pyrotechnik und erlitten tödliche Gesichtsverletzungen. Der erste Unfall ereignete sich im Stadtteil Baumheide. Der junge Mann starb noch am Unfallort. Ein weiterer 18-Jähriger wurde dabei leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht.
Der zweite tödliche Unfall passierte im Stadtteil Brake. Trotz Reanimationsversuchen starb der 18-Jährige später im Krankenhaus. Um welche Pyrotechnik es sich handelte, teilte die Polizei nicht mit. Hinweise auf Fremdverschulden gibt es bislang nicht.
▶︎ Hof (Bayern) – gegen 3 Uhr: Streifenwagen gerät in Gegenverkehr – Polizist (25) stirbt
Ein Horrorunfall erschütterte Oberfranken: Auf der B173 bei Hof geriet ein Streifenwagen aus bislang ungeklärter Ursache ins Schleudern und prallte frontal mit einem entgegenkommenden Geländewagen zusammen. Der Polizei-BMW wurde in mehrere Teile gerissen. Der 25-jährige Beifahrer starb noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des Streifenwagens (20) und der 42-jährige Fahrer des Geländewagens wurden schwer verletzt.
Staatsanwaltschaft und Gutachter untersuchen nun die Unfallursache. Kollegen standen schweigend an der Unfallstelle und trauerten um den getöteten Beamten.
▶︎ Bochum – kurz vor 1 Uhr: Explosion in Wohnung – Nachbarin (70) stirbt
In Bochum kam es in einer Erdgeschosswohnung zu einer Explosion. In einer benachbarten Wohnung musste eine 70-jährige Frau reanimiert werden, sie starb später im Krankenhaus. Ob ihr Tod direkt mit der Explosion zusammenhängt, ist noch unklar. Das Haus ist nach Angaben der Feuerwehr unbewohnbar.
Nach BILD-Informationen könnte der Bau illegaler Silvesterböller der Auslöser gewesen sein. Zwei Personen wurden vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen dauern an.
▶︎ Würzburg – kurz nach Mitternacht: Rakete setzt Balkon in Brand – 88-Jährige stirbt
Eine 88-jährige Frau ist nach einem Wohnungsbrand in Würzburg gestorben. Nach bisherigen Erkenntnissen löste vermutlich eine Rakete den Brand auf dem Balkon aus, die Flammen griffen auf die Wohnung über. Die Seniorin wurde bewusstlos gefunden und ins Krankenhaus gebracht, wo sie später starb.
Zeugen hatten zuvor drei Personen mit Feuerwerk gesehen. Die Kripo ermittelt wegen fahrlässiger schwerer Brandstiftung mit Todesfolge.
▶︎ Bonndorf, Lenzkirch und Giengen – Nacht zum Neujahr: Drei Tote bei Bränden in Baden-Württemberg
Im Südwesten Deutschlands kamen drei Menschen bei Bränden ums Leben. Die tödlichen Feuer ereigneten sich in Bonndorf und Lenzkirch im Schwarzwald sowie in Giengen an der Brenz.
Details zu den einzelnen Bränden sind bislang noch offen. Das Innenministerium von Baden-Württemberg bestätigte die Todesfälle. Die Brandursachen werden untersucht.
▶︎ Lohne (Niedersachsen) – kurz nach Mitternacht: Fünfjähriger stirbt bei Verkehrsunfall
Ein besonders tragischer Fall erschütterte Niedersachsen: In Lohne lief ein fünfjähriger Junge kurz nach Mitternacht von einem Gehweg auf die Straße und wurde von einem Auto erfasst.
Das Kind wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen, starb dort jedoch wenige Stunden später. Die Polizei leitete Ermittlungen gegen zwei Jugendliche ein, die Fotos von der Unfallstelle gemacht haben sollen.
▶︎ Wiesbaden – kurz nach dem Jahreswechsel: Messerattacke in der Innenstadt – 23-Jähriger tot
Am Hirschgraben in Wiesbaden kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Dabei wurde ein 23-Jähriger offenbar durch Messerstiche tödlich verletzt.
Er starb noch am Tatort. Ein weiterer Mann (22) wurde schwer verletzt, schwebt aber nicht in Lebensgefahr. Die Polizei nahm zwei Tatverdächtige fest. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen eines Tötungsdelikts.
▶︎ Duisburg – Mittwochabend: Streit um Pfandgeld eskaliert – Obdachloser stirbt
Am Duisburger Hauptbahnhof eskalierte ein Streit zwischen zwei Obdachlosen (39 und 67) offenbar wegen Pfandgeldes.
Der 39-Jährige soll seinen Kontrahenten so heftig angegriffen haben, dass dieser das Bewusstsein verlor. Trotz Reanimationsversuche starb der 67-Jährige noch vor Ort. Nach BILD-Informationen wurde er erwürgt. Die Staatsanwaltschaft wertet den Fall als vollendetes Tötungsdelikt.
▶︎ Gelsenkirchen – 6.50 Uhr: Messerattacke in Wohnung – 70-Jähriger getötet
Am frühen Neujahrsmorgen kam es im Stadtteil Beckhausen zu einem tödlichen Gewaltverbrechen. Polizei und Rettungsdienst wurden gegen 6.50 Uhr zu einer Wohnung an der Braukämper Straße gerufen. Dort fanden die Einsatzkräfte einen 70 Jahre alten Mann mit deutscher und russischer Staatsangehörigkeit mit tödlichen Stichverletzungen vor.
Seine 69-jährige Ehefrau wurde ebenfalls verletzt, erlitt nach Angaben der Polizei jedoch nur leichte Verletzungen. Eine Mordkommission wurde eingerichtet. Die Ermittler prüfen derzeit den genauen Tathergang sowie mögliche weitere Beteiligte. Die Obduktion des Getöteten ist noch für den heutigen Tag angesetzt.
Bild Zeitung
11 Menschen sterben in der Silvesternacht
Viel Schnee, noch mehr Feuerwerk und die Freude darüber, das harte Jahr 2025 hinter sich zu lassen: Für Millionen Menschen war die Silvesternacht eine große Party. Doch am Neujahrstag kamen aus dem ganzen Land immer mehr schreckliche Nachrichten der Einsatzkräfte. Inzwischen ist klar: Es war ein tödlicher Start ins neue Jahr.
BILD gibt einen Überblick über die schweren Unfälle, Unglücke und Gewalttaten mit Todesopfern in der vergangenen Silvesternacht.
▶︎ Bielefeld – kurz vor Mitternacht: Zwei 18-Jährige sterben bei selbstgebauter Pyrotechnik
Gleich zwei junge Männer kamen in Bielefeld unabhängig voneinander ums Leben. Beide 18-Jährigen verunglückten bei Unfällen mit selbstgebauter Pyrotechnik und erlitten tödliche Gesichtsverletzungen. Der erste Unfall ereignete sich im Stadtteil Baumheide. Der junge Mann starb noch am Unfallort. Ein weiterer 18-Jähriger wurde dabei leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht.
Der zweite tödliche Unfall passierte im Stadtteil Brake. Trotz Reanimationsversuchen starb der 18-Jährige später im Krankenhaus. Um welche Pyrotechnik es sich handelte, teilte die Polizei nicht mit. Hinweise auf Fremdverschulden gibt es bislang nicht.
▶︎ Hof (Bayern) – gegen 3 Uhr: Streifenwagen gerät in Gegenverkehr – Polizist (25) stirbt
Ein Horrorunfall erschütterte Oberfranken: Auf der B173 bei Hof geriet ein Streifenwagen aus bislang ungeklärter Ursache ins Schleudern und prallte frontal mit einem entgegenkommenden Geländewagen zusammen. Der Polizei-BMW wurde in mehrere Teile gerissen. Der 25-jährige Beifahrer starb noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des Streifenwagens (20) und der 42-jährige Fahrer des Geländewagens wurden schwer verletzt.
Staatsanwaltschaft und Gutachter untersuchen nun die Unfallursache. Kollegen standen schweigend an der Unfallstelle und trauerten um den getöteten Beamten.
▶︎ Bochum – kurz vor 1 Uhr: Explosion in Wohnung – Nachbarin (70) stirbt
In Bochum kam es in einer Erdgeschosswohnung zu einer Explosion. In einer benachbarten Wohnung musste eine 70-jährige Frau reanimiert werden, sie starb später im Krankenhaus. Ob ihr Tod direkt mit der Explosion zusammenhängt, ist noch unklar. Das Haus ist nach Angaben der Feuerwehr unbewohnbar.
Nach BILD-Informationen könnte der Bau illegaler Silvesterböller der Auslöser gewesen sein. Zwei Personen wurden vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen dauern an.
▶︎ Würzburg – kurz nach Mitternacht: Rakete setzt Balkon in Brand – 88-Jährige stirbt
Eine 88-jährige Frau ist nach einem Wohnungsbrand in Würzburg gestorben. Nach bisherigen Erkenntnissen löste vermutlich eine Rakete den Brand auf dem Balkon aus, die Flammen griffen auf die Wohnung über. Die Seniorin wurde bewusstlos gefunden und ins Krankenhaus gebracht, wo sie später starb.
Zeugen hatten zuvor drei Personen mit Feuerwerk gesehen. Die Kripo ermittelt wegen fahrlässiger schwerer Brandstiftung mit Todesfolge.
▶︎ Bonndorf, Lenzkirch und Giengen – Nacht zum Neujahr: Drei Tote bei Bränden in Baden-Württemberg
Im Südwesten Deutschlands kamen drei Menschen bei Bränden ums Leben. Die tödlichen Feuer ereigneten sich in Bonndorf und Lenzkirch im Schwarzwald sowie in Giengen an der Brenz.
Details zu den einzelnen Bränden sind bislang noch offen. Das Innenministerium von Baden-Württemberg bestätigte die Todesfälle. Die Brandursachen werden untersucht.
▶︎ Lohne (Niedersachsen) – kurz nach Mitternacht: Fünfjähriger stirbt bei Verkehrsunfall
Ein besonders tragischer Fall erschütterte Niedersachsen: In Lohne lief ein fünfjähriger Junge kurz nach Mitternacht von einem Gehweg auf die Straße und wurde von einem Auto erfasst.
Das Kind wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen, starb dort jedoch wenige Stunden später. Die Polizei leitete Ermittlungen gegen zwei Jugendliche ein, die Fotos von der Unfallstelle gemacht haben sollen.
▶︎ Wiesbaden – kurz nach dem Jahreswechsel: Messerattacke in der Innenstadt – 23-Jähriger tot
Am Hirschgraben in Wiesbaden kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Dabei wurde ein 23-Jähriger offenbar durch Messerstiche tödlich verletzt.
Er starb noch am Tatort. Ein weiterer Mann (22) wurde schwer verletzt, schwebt aber nicht in Lebensgefahr. Die Polizei nahm zwei Tatverdächtige fest. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen eines Tötungsdelikts.
▶︎ Duisburg – Mittwochabend: Streit um Pfandgeld eskaliert – Obdachloser stirbt
Am Duisburger Hauptbahnhof eskalierte ein Streit zwischen zwei Obdachlosen (39 und 67) offenbar wegen Pfandgeldes.
Der 39-Jährige soll seinen Kontrahenten so heftig angegriffen haben, dass dieser das Bewusstsein verlor. Trotz Reanimationsversuche starb der 67-Jährige noch vor Ort. Nach BILD-Informationen wurde er erwürgt. Die Staatsanwaltschaft wertet den Fall als vollendetes Tötungsdelikt.
▶︎ Gelsenkirchen – 6.50 Uhr: Messerattacke in Wohnung – 70-Jähriger getötet
Am frühen Neujahrsmorgen kam es im Stadtteil Beckhausen zu einem tödlichen Gewaltverbrechen. Polizei und Rettungsdienst wurden gegen 6.50 Uhr zu einer Wohnung an der Braukämper Straße gerufen. Dort fanden die Einsatzkräfte einen 70 Jahre alten Mann mit deutscher und russischer Staatsangehörigkeit mit tödlichen Stichverletzungen vor.
Seine 69-jährige Ehefrau wurde ebenfalls verletzt, erlitt nach Angaben der Polizei jedoch nur leichte Verletzungen. Eine Mordkommission wurde eingerichtet. Die Ermittler prüfen derzeit den genauen Tathergang sowie mögliche weitere Beteiligte. Die Obduktion des Getöteten ist noch für den heutigen Tag angesetzt.
Bild Zeitung
