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- Out 5, 2021
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BGL Ligue
Warum die Spieler des Progrès Niederkorn ihr Handy abgeben müssen
Beim Progrès Niederkorn ist der Europapokal in weite Ferne gerückt. In der zweiten Saisonhälfte soll der Verein von der Erfahrung der beiden Neuzugänge profitieren können. Gleichzeitig werden in der Kabine strengere Regeln angewandt.
Ausgangslage: Der Progrès hinkt den Erwartungen hinterher. Mit zehn Punkten Rückstand auf Platz vier fand Trainer Vivian Reydel klare Worte: „Die erste Hälfte der Hinrunde war ermutigend und entsprach dem Projekt, das wir umsetzen wollten. In der zweiten hingegen wurden wir ganz klar nicht unseren gemeinsamen Ambitionen gerecht.“ Er sprach die zahlreichen Verletzungen an – und betonte, dass das für alle Vereine das gleiche Schicksal sei. „Trotz dieser Ausfälle hat das jungen Spielern die Möglichkeit gegeben, Chancen zu bekommen, Spielzeit zu sammeln und auf diesem Niveau Erfahrung zu sammeln.“
In der Winterpause hat man beim Progrès nicht nur auf sportliche Erkenntnisse gesetzt, sondern auch auf die Wertevermittlung: „Wir haben die internen Regeln komplett überarbeitet und sehr konkrete Maßnahmen eingeführt. Die Spieler müssen beispielsweise ihre Handys dreißig Minuten vor dem Training abgeben. Das Smartphone ist heute eine echte Plage für das soziale Miteinander.“
Transfers: Thibaut Vion, 32-jähriger Rechtsverteidiger mit Ligue-1- und Ligue-2-Erfahrung, ist sicherlich der Königstransfer der Gelb-Schwarzen. Mittelstürmer Ibrahim Baradji soll den Konkurrenzkampf in der Offensive anheizen. „Sie sollen ihre Erfahrung, ihr taktisches Wissen und ihre mentale Stabilität einbringen. Es sind Spieler, die die Anforderungen des Hochleistungsfußballs kennen und viel weitergeben können – sowohl auf dem Platz als auch außerhalb.“ Einziger Abgang ist Vincent Boesen, der es nicht geschafft hatte, sich in Niederkorn durchzusetzen.
Ziele: Über die Meisterschaft wird es wohl sehr schwer werden, die Conference League noch zu erreichen. Reydel sagt deutlich: „Ich habe weder Europa versprochen, noch ein Podestziel ausgegeben. Ich weiß sehr genau, in welchem Klub ich arbeite. Diese Geschichte existiert, sie setzt Maßstäbe und bringt einen gewissen Anspruch mit sich. Wir müssen ein völlig anderes Gesicht zeigen – in Bezug auf Engagement, Konstanz und die Fähigkeit, den Anforderungen dieses Vereins Spiel für Spiel gerecht zu werden. Ich erwarte insbesondere deutlich mehr von den Führungsspielern.“
Tageblatt
Warum die Spieler des Progrès Niederkorn ihr Handy abgeben müssen
Beim Progrès Niederkorn ist der Europapokal in weite Ferne gerückt. In der zweiten Saisonhälfte soll der Verein von der Erfahrung der beiden Neuzugänge profitieren können. Gleichzeitig werden in der Kabine strengere Regeln angewandt.
Ausgangslage: Der Progrès hinkt den Erwartungen hinterher. Mit zehn Punkten Rückstand auf Platz vier fand Trainer Vivian Reydel klare Worte: „Die erste Hälfte der Hinrunde war ermutigend und entsprach dem Projekt, das wir umsetzen wollten. In der zweiten hingegen wurden wir ganz klar nicht unseren gemeinsamen Ambitionen gerecht.“ Er sprach die zahlreichen Verletzungen an – und betonte, dass das für alle Vereine das gleiche Schicksal sei. „Trotz dieser Ausfälle hat das jungen Spielern die Möglichkeit gegeben, Chancen zu bekommen, Spielzeit zu sammeln und auf diesem Niveau Erfahrung zu sammeln.“
In der Winterpause hat man beim Progrès nicht nur auf sportliche Erkenntnisse gesetzt, sondern auch auf die Wertevermittlung: „Wir haben die internen Regeln komplett überarbeitet und sehr konkrete Maßnahmen eingeführt. Die Spieler müssen beispielsweise ihre Handys dreißig Minuten vor dem Training abgeben. Das Smartphone ist heute eine echte Plage für das soziale Miteinander.“
Transfers: Thibaut Vion, 32-jähriger Rechtsverteidiger mit Ligue-1- und Ligue-2-Erfahrung, ist sicherlich der Königstransfer der Gelb-Schwarzen. Mittelstürmer Ibrahim Baradji soll den Konkurrenzkampf in der Offensive anheizen. „Sie sollen ihre Erfahrung, ihr taktisches Wissen und ihre mentale Stabilität einbringen. Es sind Spieler, die die Anforderungen des Hochleistungsfußballs kennen und viel weitergeben können – sowohl auf dem Platz als auch außerhalb.“ Einziger Abgang ist Vincent Boesen, der es nicht geschafft hatte, sich in Niederkorn durchzusetzen.
Ziele: Über die Meisterschaft wird es wohl sehr schwer werden, die Conference League noch zu erreichen. Reydel sagt deutlich: „Ich habe weder Europa versprochen, noch ein Podestziel ausgegeben. Ich weiß sehr genau, in welchem Klub ich arbeite. Diese Geschichte existiert, sie setzt Maßstäbe und bringt einen gewissen Anspruch mit sich. Wir müssen ein völlig anderes Gesicht zeigen – in Bezug auf Engagement, Konstanz und die Fähigkeit, den Anforderungen dieses Vereins Spiel für Spiel gerecht zu werden. Ich erwarte insbesondere deutlich mehr von den Führungsspielern.“
Tageblatt
