- Entrou
- Out 5, 2021
- Mensagens
- 59,708
- Gostos Recebidos
- 1,750
Mehr Militärpräsenz:
Schweden schickt Soldaten nach Grönland
Europa sendet erstes Stoppsignal an Trump
Grönland/Europa – Europa verstärkt seine Präsenz in der Arktis. Auslöser sind erneut die Besitzansprüche von US-Präsident Donald Trump auf Grönland. Frankreich eröffnet auf der Insel ein Konsulat, Dänemark kündigt den Ausbau seiner Militärpräsenz an.
Schweden geht noch einen Schritt weiter und schickt Soldaten nach Grönland – zunächst für eine Übung. „Einige Offiziere der schwedischen Streitkräfte treffen heute in Grönland ein. Sie gehören zu einer Gruppe aus mehreren verbündeten Ländern“, schrieb Schwedens Ministerpräsident Ulf Kristersson auf X. „Gemeinsam sollen sie die nächsten Schritte im Rahmen der dänischen Übung ‚Operation Arctic Endurance‘ vorbereiten. Auf Anfrage Dänemarks entsendet Schweden Personal der Streitkräfte.“
„Die Erpressungsversuche müssen aufhören“
Frankreich will am 6. Februar ein Konsulat in Grönland eröffnen. Außenminister Jean-Noël Barrot (42) sprach von einem „politischen Signal“ und dem Willen, künftig stärker präsent zu sein. Barrot äußerte sich kurz vor einem Treffen der Außenminister Dänemarks und Grönlands mit der US-Regierung in Washington. „Grönland will weder den USA gehören noch von den USA regiert oder in die USA eingegliedert werden“, sagte der französische Außenminister.
Die Vorstellung einer gewaltsamen Übernahme sei „höchst befremdlich“, da dies bedeuten würde, dass ein Nato-Mitglied ein anderes angreife. Das widerspreche auch den Interessen der USA. „Die Erpressungsversuche müssen aufhören“, forderte Barrot.
Die Entscheidung, ein Konsulat zu eröffnen, sei aber bereits im vergangenen Sommer gefallen, während eines Grönland-Besuchs von Präsident Emmanuel Macron (48).
Trump hatte in den vergangenen Wochen mehrfach einen Anspruch der USA auf Grönland erhoben und dies mit Sicherheitsinteressen in der Arktis begründet. Auch den Einsatz militärischer Gewalt schloss der US-Präsident nicht aus.
Dänemark will Militärpräsenz verstärken
Dänemark reagiert nun mit konkreten militärischen Maßnahmen. Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen (49) kündigte an, die militärische Präsenz auf Grönland weiter zu verstärken. Zugleich wolle Kopenhagen innerhalb der Nato auf „mehr Übungen und eine verstärkte Präsenz“ des Bündnisses in der Arktis drängen. Mit Verbündeten liefen Gespräche über neue und ausgeweitete Aktivitäten im Jahr 2026.
Auch Deutschland unterstützt eine stärkere Nato-Präsenz in der Region. Bundesaußenminister Johann Wadephul (62, CDU) verwies auf zunehmende Aktivitäten Russlands und Chinas in der Arktis. „Damit muss man umgehen“, sagte er dem ZDF. Dies könne im Nato-Rahmen gut gelöst werden. Konkrete militärische Schritte müssten allerdings noch abgestimmt werden. Denkbar sei neue Präsenz „im Wasser“, aber auch Stationierungen an Land sowie Aktivitäten in der Luft.
Grönland gehört zum Königreich Dänemark. Dänemark ist Mitglied der Europäischen Union und der Nato. Heute treffen sich Dänemarks Außenminister Lars Løkke Rasmussen (61) und seine grönländische Kollegin Vivian Motzfeldt (53) im Weißen Haus mit US-Vizepräsident JD Vance (41) und Außenminister Marco Rubio (54).
Bild Zeitung
Schweden schickt Soldaten nach Grönland
Europa sendet erstes Stoppsignal an Trump
Grönland/Europa – Europa verstärkt seine Präsenz in der Arktis. Auslöser sind erneut die Besitzansprüche von US-Präsident Donald Trump auf Grönland. Frankreich eröffnet auf der Insel ein Konsulat, Dänemark kündigt den Ausbau seiner Militärpräsenz an.
Schweden geht noch einen Schritt weiter und schickt Soldaten nach Grönland – zunächst für eine Übung. „Einige Offiziere der schwedischen Streitkräfte treffen heute in Grönland ein. Sie gehören zu einer Gruppe aus mehreren verbündeten Ländern“, schrieb Schwedens Ministerpräsident Ulf Kristersson auf X. „Gemeinsam sollen sie die nächsten Schritte im Rahmen der dänischen Übung ‚Operation Arctic Endurance‘ vorbereiten. Auf Anfrage Dänemarks entsendet Schweden Personal der Streitkräfte.“
„Die Erpressungsversuche müssen aufhören“
Frankreich will am 6. Februar ein Konsulat in Grönland eröffnen. Außenminister Jean-Noël Barrot (42) sprach von einem „politischen Signal“ und dem Willen, künftig stärker präsent zu sein. Barrot äußerte sich kurz vor einem Treffen der Außenminister Dänemarks und Grönlands mit der US-Regierung in Washington. „Grönland will weder den USA gehören noch von den USA regiert oder in die USA eingegliedert werden“, sagte der französische Außenminister.
Die Vorstellung einer gewaltsamen Übernahme sei „höchst befremdlich“, da dies bedeuten würde, dass ein Nato-Mitglied ein anderes angreife. Das widerspreche auch den Interessen der USA. „Die Erpressungsversuche müssen aufhören“, forderte Barrot.
Die Entscheidung, ein Konsulat zu eröffnen, sei aber bereits im vergangenen Sommer gefallen, während eines Grönland-Besuchs von Präsident Emmanuel Macron (48).
Trump hatte in den vergangenen Wochen mehrfach einen Anspruch der USA auf Grönland erhoben und dies mit Sicherheitsinteressen in der Arktis begründet. Auch den Einsatz militärischer Gewalt schloss der US-Präsident nicht aus.
Dänemark will Militärpräsenz verstärken
Dänemark reagiert nun mit konkreten militärischen Maßnahmen. Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen (49) kündigte an, die militärische Präsenz auf Grönland weiter zu verstärken. Zugleich wolle Kopenhagen innerhalb der Nato auf „mehr Übungen und eine verstärkte Präsenz“ des Bündnisses in der Arktis drängen. Mit Verbündeten liefen Gespräche über neue und ausgeweitete Aktivitäten im Jahr 2026.
Auch Deutschland unterstützt eine stärkere Nato-Präsenz in der Region. Bundesaußenminister Johann Wadephul (62, CDU) verwies auf zunehmende Aktivitäten Russlands und Chinas in der Arktis. „Damit muss man umgehen“, sagte er dem ZDF. Dies könne im Nato-Rahmen gut gelöst werden. Konkrete militärische Schritte müssten allerdings noch abgestimmt werden. Denkbar sei neue Präsenz „im Wasser“, aber auch Stationierungen an Land sowie Aktivitäten in der Luft.
Grönland gehört zum Königreich Dänemark. Dänemark ist Mitglied der Europäischen Union und der Nato. Heute treffen sich Dänemarks Außenminister Lars Løkke Rasmussen (61) und seine grönländische Kollegin Vivian Motzfeldt (53) im Weißen Haus mit US-Vizepräsident JD Vance (41) und Außenminister Marco Rubio (54).
Bild Zeitung
