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- Out 5, 2021
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Olympia in Gefahr:
Große Sorgen um deutsches Biathlon-Juwel!
Es ist ein Rennen gegen die Zeit! Das deutsche Biathlon-Juwel Selina Grotian (21) war als große Hoffnungsträgerin in die Saison gestartet. Doch der bisherige Biathlon-Winter für sie ist eher ein Albtraum. Jetzt hat die Bayerin nur noch zwei Chancen, um sich den Olympia-Traum zu erfüllen – beim Heim-Weltcup in Ruhpolding, wo heute die 4x6-Kilometer-Staffel der Frauen (14.30 Uhr) den Wettkampf eröffnet. Am Freitag folgt der Sprint (14.30 Uhr), am Sonntag die Verfolgung (12:30 Uhr).
Grotian vor dem Rennen: „Der Druck ist schon sehr groß. Ich weiß natürlich, es sind nur noch zwei Rennen. Aber wenn ich mir zu viel Druck mache, funktioniert es nicht.“ Und weiter: „Ich muss einfach mental locker und von mir überzeugt bleiben, dass ich das noch schaffen kann.“
In Nove Mesto steht eigentlich noch eine weitere Weltcup-Station auf dem Programm. Doch Sportdirektor Felix Bitterling betonte beim Heim-Weltcup in Oberhof, dass man in Sachen Olympia-Qualifikation nach Ruhpolding eigentlich „einen Strich ziehen“ wolle.
Es wird eng für Grotian. In der Vorsaison lief es noch so gut, sie war im Weltcupteam und in der Staffel fester Bestandteil, holte im Dezember 2024 in Le Grand-Bornand mit dem Massenstart ihren ersten Weltcupsieg! Dazu kam ein zweiter Platz im Sprint von Antholz. Ihr klares Ziel: Teil der Olympia-Staffel und eine der vier Gesetzten im Antholz-Kader.
Doch der Saisonstart in Östersund ging völlig in die Hose: Rang 50 im Einzel und 30 im Sprint. Dann kam auch noch Corona, Grotian musste die Weltcups in Hochfilzen sowie Le Grand-Bornand auslassen. Julia Tannheimer (20), Franziska Preuß (31), Vanessa Voigt (28), Janina Hettich-Walz (29) und völlig überraschend Anna Weidel (29/ in der Vorsaison fast nur im zweitklassigen IBU-Cup unterwegs) lösten derweil die Norm.
Grotian sagte nach Oberhof, wo es ebenfalls nicht gut lief: „Ich brauche ein paar Rennen, um wieder in meinen Rhythmus zu kommen.“ Fakt ist: Vor allem beim Schießen passieren ihr noch zu viele Fehler. Bisher hat sie erst fünf Saisonrennen bestritten.
Gibt es noch ein Hintertürchen?
Sechs Startplätze hat der Deutsche Skiverband bei den Frauen für Antholz. Ursprünglich hatte Bitterling angekündigt, nur mit fünf Athletinnen nach Südtirol fahren zu wollen. Doch nun die Kehrtwende. Bitterling: „Wenn wir sehen, dass es für die eine oder andere in der Saison unglücklich gelaufen und sie richtig stark ist, werden wir sicherlich darüber nachdenken, mit sechs Athletinnen zu fahren oder eine Sechste später dazu zu holen.“
Damit könnte ein Hintertürchen für Grotian aufgehen.
Bild Zeitung
Große Sorgen um deutsches Biathlon-Juwel!
Es ist ein Rennen gegen die Zeit! Das deutsche Biathlon-Juwel Selina Grotian (21) war als große Hoffnungsträgerin in die Saison gestartet. Doch der bisherige Biathlon-Winter für sie ist eher ein Albtraum. Jetzt hat die Bayerin nur noch zwei Chancen, um sich den Olympia-Traum zu erfüllen – beim Heim-Weltcup in Ruhpolding, wo heute die 4x6-Kilometer-Staffel der Frauen (14.30 Uhr) den Wettkampf eröffnet. Am Freitag folgt der Sprint (14.30 Uhr), am Sonntag die Verfolgung (12:30 Uhr).
Grotian vor dem Rennen: „Der Druck ist schon sehr groß. Ich weiß natürlich, es sind nur noch zwei Rennen. Aber wenn ich mir zu viel Druck mache, funktioniert es nicht.“ Und weiter: „Ich muss einfach mental locker und von mir überzeugt bleiben, dass ich das noch schaffen kann.“
In Nove Mesto steht eigentlich noch eine weitere Weltcup-Station auf dem Programm. Doch Sportdirektor Felix Bitterling betonte beim Heim-Weltcup in Oberhof, dass man in Sachen Olympia-Qualifikation nach Ruhpolding eigentlich „einen Strich ziehen“ wolle.
Es wird eng für Grotian. In der Vorsaison lief es noch so gut, sie war im Weltcupteam und in der Staffel fester Bestandteil, holte im Dezember 2024 in Le Grand-Bornand mit dem Massenstart ihren ersten Weltcupsieg! Dazu kam ein zweiter Platz im Sprint von Antholz. Ihr klares Ziel: Teil der Olympia-Staffel und eine der vier Gesetzten im Antholz-Kader.
Doch der Saisonstart in Östersund ging völlig in die Hose: Rang 50 im Einzel und 30 im Sprint. Dann kam auch noch Corona, Grotian musste die Weltcups in Hochfilzen sowie Le Grand-Bornand auslassen. Julia Tannheimer (20), Franziska Preuß (31), Vanessa Voigt (28), Janina Hettich-Walz (29) und völlig überraschend Anna Weidel (29/ in der Vorsaison fast nur im zweitklassigen IBU-Cup unterwegs) lösten derweil die Norm.
Grotian sagte nach Oberhof, wo es ebenfalls nicht gut lief: „Ich brauche ein paar Rennen, um wieder in meinen Rhythmus zu kommen.“ Fakt ist: Vor allem beim Schießen passieren ihr noch zu viele Fehler. Bisher hat sie erst fünf Saisonrennen bestritten.
Gibt es noch ein Hintertürchen?
Sechs Startplätze hat der Deutsche Skiverband bei den Frauen für Antholz. Ursprünglich hatte Bitterling angekündigt, nur mit fünf Athletinnen nach Südtirol fahren zu wollen. Doch nun die Kehrtwende. Bitterling: „Wenn wir sehen, dass es für die eine oder andere in der Saison unglücklich gelaufen und sie richtig stark ist, werden wir sicherlich darüber nachdenken, mit sechs Athletinnen zu fahren oder eine Sechste später dazu zu holen.“
Damit könnte ein Hintertürchen für Grotian aufgehen.
Bild Zeitung
