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- Out 5, 2021
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Hohe Kosten, kaum Einnahmen:
Erster FDP-Landesverband ringt mit der Pleite
Hamburg – Jetzt kämpfen die Liberalen nicht nur um ihre politische Zukunft, sondern auch mit drohenden Schulden und schwindender politischer Schlagkraft. Zwei gescheiterte Wahlkämpfe und hohe laufende Kosten haben den ersten FDP-Landesverband an den Rand der Zahlungsunfähigkeit gebracht. Ein Teufelskreis aus Sparzwang und mangelnder Sichtbarkeit, der weitere Landesverbände erfassen könnte!
Aktuell haben die Elb-Liberalen in Hamburg schwere Schlagseite bekommen – im November 2025 drohte sogar Zahlungsunfähigkeit. Man stand im Spätsommer 120.000 Euro unter Plan! Das legen interne Papiere nahe, die BILD vorliegen. Zudem waren die Ersparnisse im Jahr 2025 rasend schnell geschmolzen – von rund 200.000 auf 60.000 in wenigen Monaten!
Schatzmeister schmeißt hin
Zu hohe Personalkosten und eine Landesgeschäftsstelle auf politischem Champions-League-Niveau fressen das Vermögen auf. Ein von Ex-Landesschatzmeister Alexander Fröhlich von Elmbach erarbeitetes Sanierungskonzept ließ die Basis zweimal durchfallen. Er wollte den Mindestsatz beim Mitgliedsbeitrag um mickrige 5 Euro auf 15 Euro erhöhen. Am Sonntag schmiss von Elmbach hin, nennt es: „Misstrauensvotum gegen meinen Kurs.“
Es droht ein „strukturelles Defizit“
Weder im Bundestag noch in der Hamburgischen Bürgerschaft ist die FDP mit einer Fraktion vertreten. Von Elmbach in einem Brief an die FDP-Mitglieder: „Der Haushalt im kommenden Jahr und in den Folgejahren ist ohne Veränderungen mit einem strukturellen Defizit konfrontiert.“ Was nun? Von Elmbach gibt gegenüber BILD an, für 2026 zunächst einen Puffer geschaffen zu haben: „Kurzfristige Einsparungen bei Personal und Geschäftsbetrieb, eine intensive Spendenakquise, Eintreiben von säumigen Mitgliedsbeiträgen.“ Zudem gab es Stundung von Zahlungen an Bezirksverbände.
2028 läuft die Partei auf Grund
Letzter Notanker: Eine Ermächtigung für einen Kredit über 40.000 Euro bei der Bundespartei liegt bisher ungenutzt vor. Der Landesvorsitzende Finn Ole Ritter zu BILD: „Es kann kein Stein auf dem anderen bleiben, damit die Partei wieder auf einem finanziell sicheren Fundament handeln kann. Erste Maßnahmen haben bereits Früchte getragen.“ De facto kann sich die FDP höchstens bis 2028 über Wasser halten – aber nur, wenn weiter Sparmaßnahmen erfolgen. Jetzt droht ein Richtungsstreit in der Partei. Intern heißt es: Die überlebenswichtigen Wahlkämpfe 2029 und 2030 kann man nicht ehrenamtlich stemmen. Doch genau dahin geht der Trend – sonst droht die Pleite.
Bild Zeitung
Erster FDP-Landesverband ringt mit der Pleite
Hamburg – Jetzt kämpfen die Liberalen nicht nur um ihre politische Zukunft, sondern auch mit drohenden Schulden und schwindender politischer Schlagkraft. Zwei gescheiterte Wahlkämpfe und hohe laufende Kosten haben den ersten FDP-Landesverband an den Rand der Zahlungsunfähigkeit gebracht. Ein Teufelskreis aus Sparzwang und mangelnder Sichtbarkeit, der weitere Landesverbände erfassen könnte!
Aktuell haben die Elb-Liberalen in Hamburg schwere Schlagseite bekommen – im November 2025 drohte sogar Zahlungsunfähigkeit. Man stand im Spätsommer 120.000 Euro unter Plan! Das legen interne Papiere nahe, die BILD vorliegen. Zudem waren die Ersparnisse im Jahr 2025 rasend schnell geschmolzen – von rund 200.000 auf 60.000 in wenigen Monaten!
Schatzmeister schmeißt hin
Zu hohe Personalkosten und eine Landesgeschäftsstelle auf politischem Champions-League-Niveau fressen das Vermögen auf. Ein von Ex-Landesschatzmeister Alexander Fröhlich von Elmbach erarbeitetes Sanierungskonzept ließ die Basis zweimal durchfallen. Er wollte den Mindestsatz beim Mitgliedsbeitrag um mickrige 5 Euro auf 15 Euro erhöhen. Am Sonntag schmiss von Elmbach hin, nennt es: „Misstrauensvotum gegen meinen Kurs.“
Es droht ein „strukturelles Defizit“
Weder im Bundestag noch in der Hamburgischen Bürgerschaft ist die FDP mit einer Fraktion vertreten. Von Elmbach in einem Brief an die FDP-Mitglieder: „Der Haushalt im kommenden Jahr und in den Folgejahren ist ohne Veränderungen mit einem strukturellen Defizit konfrontiert.“ Was nun? Von Elmbach gibt gegenüber BILD an, für 2026 zunächst einen Puffer geschaffen zu haben: „Kurzfristige Einsparungen bei Personal und Geschäftsbetrieb, eine intensive Spendenakquise, Eintreiben von säumigen Mitgliedsbeiträgen.“ Zudem gab es Stundung von Zahlungen an Bezirksverbände.
2028 läuft die Partei auf Grund
Letzter Notanker: Eine Ermächtigung für einen Kredit über 40.000 Euro bei der Bundespartei liegt bisher ungenutzt vor. Der Landesvorsitzende Finn Ole Ritter zu BILD: „Es kann kein Stein auf dem anderen bleiben, damit die Partei wieder auf einem finanziell sicheren Fundament handeln kann. Erste Maßnahmen haben bereits Früchte getragen.“ De facto kann sich die FDP höchstens bis 2028 über Wasser halten – aber nur, wenn weiter Sparmaßnahmen erfolgen. Jetzt droht ein Richtungsstreit in der Partei. Intern heißt es: Die überlebenswichtigen Wahlkämpfe 2029 und 2030 kann man nicht ehrenamtlich stemmen. Doch genau dahin geht der Trend – sonst droht die Pleite.
Bild Zeitung
