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Trotz Millionen-Investitionen:
Erlebnispark nach nur acht Wochen insolvent


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Raschau-Markersbach – Der gerade erst vor zwei Monaten eröffnete Erlebnispark „Glück Auf“ in Markersbach befindet sich in erheblicher finanzieller Schieflage. Jetzt sah sich die Betreiberfirma „Schneider erzgebirge Event GmbH“ sogar gezwungen, einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens zu stellen.

Die Anlage, die in zwei Jahren Bauzeit auf dem Gelände des ehemaligen Ferienhotels in Markersbach (Sachsen) errichtet worden war, richtet sich vor allem an Familien und Aktivtouristen: Das Herzstück, eine Indoor-Spielewelt mit Kletterlandschaften und thematischen Erlebnisbereichen aus Holz, war erst am 1. Dezember eröffnet worden.

Die Gründe für die Insolvenz

Insgesamt sollen die Investitionen in den Park mit Wohnmobilstellplätzen und Gastronomie 20 Mio. Euro betragen haben – offenbar zu viel. Nach BILD-Informationen soll zudem besonders das zweite Geschäftsfeld des Unternehmens, der Holzhandel, zuletzt rote Zahlen geschrieben haben.

Birgit Feuring, die Pressesprecherin des zuständigen Amtsgerichts Chemnitz, bestätigte gegenüber BILD den Vorgang unter Aktenzeichen 221in134/26: „Das Insolvenzverfahren ist im Eigenantrag gestellt worden. Rechtsanwalt Frank-Rüdiger Scheffler ist als vorläufiger Insolvenzverwalter eingesetzt.“ Der erfahrene Jurist soll nun die Geschäftsführung überwachen und das Vermögen für Gläubiger sichern.

Wie es jetzt für den Park weitergeht

Wie „Glück-Auf“-Sprecher Manuel Griessbach versicherte, geht der Betrieb im Erlebnispark trotz Insolvenz weiter. „Auch die Bezahlung der ca. 30 Mitarbeiter ist durch das Insolvenzausfallgeld gesichert“, erklärt er. Zur Aufgabe des Insolvenzverwalters soll es nun auch gehören, mögliche Investoren aufzutreiben. Zu tun gibt es noch allerhand: Für den Frühling waren u. a. die Eröffnung von Ferienwohnungen und neue Konferenz- und Arbeitsräume angekündigt worden.

Sabine Schneider, die Geschäftsführerin des Betreibers „Schneider erzgebirge Event GmbH“, war bislang nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

Bild Zeitung
 
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