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- Out 5, 2021
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Eklat in Brasilien: 23-mal Rot!
BVB-Neuzugang fliegt bei Skandal-Spiel
Chaotische Szenen in Brasilien. Beim Endspiel der Staatsmeisterschaft von Minas Gerais zwischen Cruzeiro und Atlético Mineiro kam es zu einer heftigen Prügelei. Kurz vor Ende der Nachspielzeit gerieten die Emotionen komplett außer Kontrolle, Spieler verfolgten sich über den gesamten Platz, schlugen und tritten nach einander. Im Nachhinein regnete es nur so Platzverweise, 23 Spieler sahen Rot. Mitten drin: Brasilien-Legende Hulk (39) und BVB-Neuzugang Kauã Prates (17).
Das Chaos entbrannte nach einem Zusammenstoß zwischen Cruzeiro-Angreifer Christian (25) und Mineiro-Schlussmann Éverson (35). Beim Stand von 1:0 wollte Christian das Spiel endgültig entscheiden, kam bei einem Abpraller allerdings zu spät und stolperte so in den Keeper. Éverson fand das Einsteigen seines Kontrahenten wohl so gar nicht witzig, sprang auf, warf Christian zu Boden und drückte ihn mit den Knien nieder.
Sofort eilten dessen Cruzeiro-Kollegen ihm zu Hilfe, stießen Éverson zu Boden. Der Schlussmann schien dabei gegen den Torpfosten zu prallen. In der Folge entwickelte sich eine wilde Schlägerei, in der auch vor Tritten nicht Halt gemacht wurde. Sogar die Sicherheitskräfte der Mannschaften und die Militärpolizei griffen ein, konnten die Streithähne jedoch auch nicht beruhigen. Schiedsrichter Matheus Delgado Candancan konnte bei alledem nur machtlos zusehen, soll sogar Polizeischutz angefragt haben.
Auch Hulk war bei den Prügeleien mittendrin. Der Ex-Porto-Star schlug Cruzeiro-Mittelfeldmann Lucas Romero (31) heftig auf den Hinterkopf, der daraufhin zu Boden ging. Der Argentinier Lucas Villalba (31) versuchte, sich für Romeo zu revanchieren, tritt gleich zweimal nach Hulk, der wiederum nach Villalba schlug – diesmal jedoch erfolglos.
Bei Prügelei im Pokal-Finale: 23 Rote Karten nach Abpfiff
Nach zehn Minuten voller purem Chaos begannen die Gemüter langsam, sich zu beruhigen. Wenig später brach der Unparteiische die Partie ab, die damit mit einem 1:0 für Cruzeiro endete. Kurios: Trotz der Vielzahl an glasklaren Tätlichkeiten verteilte er keine einzige Rote Karte. Erst nach Abpfiff wurden die Vergehen geahndet – mit ganzen 23 Platzverweisen!
Unter den Bestraften waren Hulk, Ex-Atlético-Star Renan Lodi (27) und eben Youngster Kauã Prates, der im Sommer für 12 Millionen Euro zu Borussia Dortmund wechseln wird. Der Linksverteidiger wird seinen neuen BVB-Kollegen so einiges zu erzählen haben …
Hulk entschuldigte sich nach Spielende zwar bei den Fans, gab Referee Delgado Candancan jedoch eine Mitschuld. „Ich habe dem Schiedsrichter schon zu Beginn des Spiels gesagt, dass es Ärger geben würde. Er hatte keine Persönlichkeit. Wenn er einen, zwei oder drei Spieler vom Platz stellen muss, dann soll er das tun! Er hatte Angst, das Finale zu pfeifen“, so der Brasilianer. Und weiter: „Ich kann mich nicht erinnern, jemals an Gewalttaten in einem Spiel beteiligt gewesen zu sein. Ich werde nicht müde werden, mich zu entschuldigen. Wir versuchen zu beschwichtigen, aber wenn man heißblütig ist und sieht, wie ein Mitspieler angegriffen wird, reagiert man automatisch. Aber es hätte vermieden werden können.“
Sport Bild
BVB-Neuzugang fliegt bei Skandal-Spiel
Chaotische Szenen in Brasilien. Beim Endspiel der Staatsmeisterschaft von Minas Gerais zwischen Cruzeiro und Atlético Mineiro kam es zu einer heftigen Prügelei. Kurz vor Ende der Nachspielzeit gerieten die Emotionen komplett außer Kontrolle, Spieler verfolgten sich über den gesamten Platz, schlugen und tritten nach einander. Im Nachhinein regnete es nur so Platzverweise, 23 Spieler sahen Rot. Mitten drin: Brasilien-Legende Hulk (39) und BVB-Neuzugang Kauã Prates (17).
Das Chaos entbrannte nach einem Zusammenstoß zwischen Cruzeiro-Angreifer Christian (25) und Mineiro-Schlussmann Éverson (35). Beim Stand von 1:0 wollte Christian das Spiel endgültig entscheiden, kam bei einem Abpraller allerdings zu spät und stolperte so in den Keeper. Éverson fand das Einsteigen seines Kontrahenten wohl so gar nicht witzig, sprang auf, warf Christian zu Boden und drückte ihn mit den Knien nieder.
Sofort eilten dessen Cruzeiro-Kollegen ihm zu Hilfe, stießen Éverson zu Boden. Der Schlussmann schien dabei gegen den Torpfosten zu prallen. In der Folge entwickelte sich eine wilde Schlägerei, in der auch vor Tritten nicht Halt gemacht wurde. Sogar die Sicherheitskräfte der Mannschaften und die Militärpolizei griffen ein, konnten die Streithähne jedoch auch nicht beruhigen. Schiedsrichter Matheus Delgado Candancan konnte bei alledem nur machtlos zusehen, soll sogar Polizeischutz angefragt haben.
Auch Hulk war bei den Prügeleien mittendrin. Der Ex-Porto-Star schlug Cruzeiro-Mittelfeldmann Lucas Romero (31) heftig auf den Hinterkopf, der daraufhin zu Boden ging. Der Argentinier Lucas Villalba (31) versuchte, sich für Romeo zu revanchieren, tritt gleich zweimal nach Hulk, der wiederum nach Villalba schlug – diesmal jedoch erfolglos.
Bei Prügelei im Pokal-Finale: 23 Rote Karten nach Abpfiff
Nach zehn Minuten voller purem Chaos begannen die Gemüter langsam, sich zu beruhigen. Wenig später brach der Unparteiische die Partie ab, die damit mit einem 1:0 für Cruzeiro endete. Kurios: Trotz der Vielzahl an glasklaren Tätlichkeiten verteilte er keine einzige Rote Karte. Erst nach Abpfiff wurden die Vergehen geahndet – mit ganzen 23 Platzverweisen!
Unter den Bestraften waren Hulk, Ex-Atlético-Star Renan Lodi (27) und eben Youngster Kauã Prates, der im Sommer für 12 Millionen Euro zu Borussia Dortmund wechseln wird. Der Linksverteidiger wird seinen neuen BVB-Kollegen so einiges zu erzählen haben …
Hulk entschuldigte sich nach Spielende zwar bei den Fans, gab Referee Delgado Candancan jedoch eine Mitschuld. „Ich habe dem Schiedsrichter schon zu Beginn des Spiels gesagt, dass es Ärger geben würde. Er hatte keine Persönlichkeit. Wenn er einen, zwei oder drei Spieler vom Platz stellen muss, dann soll er das tun! Er hatte Angst, das Finale zu pfeifen“, so der Brasilianer. Und weiter: „Ich kann mich nicht erinnern, jemals an Gewalttaten in einem Spiel beteiligt gewesen zu sein. Ich werde nicht müde werden, mich zu entschuldigen. Wir versuchen zu beschwichtigen, aber wenn man heißblütig ist und sieht, wie ein Mitspieler angegriffen wird, reagiert man automatisch. Aber es hätte vermieden werden können.“
Sport Bild
